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Samstag, 25. Mai 2024
Jubiläumsmesse mit neuem Markenauftritt

IFA verpasst sich neues Erscheinungsbild zum 100. Geburtstag

Hintergrund | Julia Jamy | 11.04.2024 | |  
Im September feiert die weltweit größte Messe für Consumer Electronics und Home Appliances ihren 100. Geburtstag. Zu diesem freudigen Anlass unterzieht sich die IFA einem umfassenden Rebranding, das mehr sein soll als ein visuelles Makeover. Neben dem Logo wird auch der Claim der Traditionsmesse überarbeitet.

Innerhalb der letzten sechs Monate hat die IFA Management GmbH in enger Zusammenarbeit mit ihren Gesellschaftern einen tiefgreifenden Neugestaltungsprozess für das gesamte Markenumfeld der IFA eingeleitet. Das bisherige Logo hatte seinen letzten Refresh bereits Anfang der 2000er Jahre. Es war mit dem sogenannten „Funk-Otto“, dem markanten, stilisierten roten Kopf und bisherigen Markenzeichen der IFA, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Mit einem umfassenden Rebranding möchte das IFA-Management im Jubiläumsjahr nun ein Zeichen setzen und eine neue Ära einleiten. Ziel war es, ein schlichteres, aber dennoch aussagekräftiges Design zu schaffen, das sowohl die historische Bedeutung der IFA berücksichtigt als auch ihre Zukunftsorientierung unterstreicht.

Die Neugestaltung lehnt sich an einen historischen Moment der IFA an: den Start des Farbfernsehens in Westdeutschland im Jahr 1967, symbolisiert durch das Drücken eines roten Knopfes durch den damaligen Vizekanzler Willy Brandt. Dieses Ereignis diente als Inspiration für ein neues Farbschema, das dem eines Fernseh-Testbildes ähnelt, ein bekanntes Symbol aus der Ära des Farbfernsehens.Wichtig bei der Entwicklung war, dass sich damit die gesamte IFA-Familie angesprochen fühlt. Final zielt die Gestaltung nicht nur auf Consumer Electronics ab, sondern auch gleichwertig auf Hausgeräte, die bereits seit über 15 Jahren elementarer Bestandteil der IFA sind. Der „Funk-Otto“ soll aber weiterhin fester Bestandteil des neuen Designs bleiben, wird aber nicht mehr im Hauptlogo zu finden sein.

Neuer Markenclaim

Mit der Überarbeitung des Logos geht auch eine Neuausrichtung des Markenclaims einher. Die drei Buchstaben „IFA“ stehen nicht mehr wie früher für „Internationale Funkausstellung“, sondern für „Innovation Für Alle“, ein Claim, der sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch („Innovation For All“) anwendbar ist. Dieser neue Claim reflektiert das Ziel der IFA, Technologie und Innovation einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die neue grafische Gestaltung und der neue Claim sollen Zugänglichkeit und Transparenz signalisieren. Die IFA will global ein Publikum ansprechen, das so vielfältig ist wie die Stadt Berlin, in der sie beheimatet ist.

Dazu erklärt Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH: „Wir alle befinden uns zurzeit in einer dynamischen Phase, gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Gleichzeitig beschleunigt sich auf technischer Ebene Innovation durch die konstante Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz. Die Stimmungen sind aktuell vielfältiger und komplexer als zum Beispiel noch im letzten Jahrzehnt. Wir wollen mit unserer gesamten Markengestaltung dafür sorgen, dass Aussteller und Konsumenten wieder Technologie und Innovation feiern können! Wir befinden uns im Wandel. So wie das Radio, der Farbfernseher und das Internet die Welt nachhaltig verändert hat, so wird KI, VR und Quantum Computing uns erneut in ein neues Zeitalter bringen. Die IFA mit ihrer neuen Marke soll in ihrer zukünftigen Ausrichtung ein Ort werden, der Menschen fasziniert, überrascht und einen Blick in ihre eigene Zukunft gewährt – zumindest auf Produkte und Anwendungen, die ihr Leben maßgeblich bestimmen werden.“

 Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, der Inhaberin der Markenrechte der IFA, ergänzt: „Innovation ist seit 100 Jahren der Grund, weshalb die IFA stattfindet. Deshalb war es uns wichtig, ein Rebranding zu kreieren, das diesen Weg berücksichtigt. Die neue Wort-Bild-Marke trägt dem Rechnung. Wir heben uns mit diesem Logo klar von Messen ab, deren Portfolio sich mit dem der IFA überschneidet. Es gibt einen deutlich höheren Wiedererkennungswert, mit dem wir die Marke IFA stärken werden. Gleichzeitig lassen die Veränderungen weiterhin erkennen, von wo wir gestartet sind.“

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