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Freitag, 19. April 2024
Kollektivvertrag für die Telekom-Branche

Erfolgreicher Abschluss

Telekom | Stefanie Bruckbauer | 11.11.2013 | |  Archiv
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Telekom-Branche fanden einen positiven Abschluss. (Foto: Alexander Klaus/ PIXELIO/ www.pixelio.de) Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Telekom-Branche fanden einen positiven Abschluss. (Foto: Alexander Klaus/ PIXELIO/ www.pixelio.de)

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen in der Wirtschaftskammer Österreich konnten für die etwa 4.500 Beschäftigten der alternativen Telekom-Anbieter eine Einigung erzielen.

Das Ergebnis der Verhandlungen: Die Mindestgrundgehälter werden mit 1. Jänner 2014 um 2,35% erhöht, die tatsächlichen Gehälter um 2,3%. Alternativ zur linearen Erhöhung der tatsächlichen Gehälter kann zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat eine Verteiloption vereinbart werden. Bei dieser muss 2,4% der Gehaltsumme auf die Arbeitnehmer verteilt werden. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,5% angehoben.

„Der Abschluss ist für beide Seiten gerade noch tragbar und trägt der – aufgrund der sehr teuren Frequenzversteigerung – angespannten finanziellen Situation der alternativen Telekomanbieter, Rechnung“, so Philipp Graf, GF des Fachverbandes der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen in der WKÖ, und Bernhard Hirnschrodt, Wirtschaftsbereichssekretär der GPA-djp.

Zuschlag für Nachtarbeit 

Zum Thema Nachtarbeit in der Telekombranche wurde von den Sozialpartnern eine gemeinsame Erklärung getroffen. „Nachtarbeit stellt eine besondere physiologische Belastung dar. Arbeiten in der Nacht sollen daher nur dann erfolgen, wenn diese unbedingt erforderlich sind und der Aufrechterhaltung des Betriebes dienen. Der Telekom Kollektivvertrag für die alternativen Anbieter trägt dieser Mehrbelastung insofern Rechnung, dass in der Zeit zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr für die normale Arbeitszeit ein Nachtarbeitszuschlag zu zahlen ist“, so die Erklärung.

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