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Samstag, 20. Juli 2024
Razzia – 50 Mio Euro Schaden?

Onlinehändler Getgoods.de ist insolvent

Hintergrund | Dominik Schebach | 19.11.2013 | |  Archiv

Der deutsche Onlinehändler getgoods.de ist seit vergangenem Freitag zahlungsunfähig. Laut der Märkischen Oderzeitung ermittelt aber nun auch die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder gegen das Unternehmen. Der Vorwurf lautet auf Unterschlagung von 50 Mio Euro.

Demnach soll getgoods an die 192.000 Mobiltelefone auf eigene Rechnung verkauft haben, die beim Onlinehändler lagerten, aber noch im Besitz von Distributor Brightstar waren. Die Anzeige von Brightstar sei dazu am Mittwoch vergangene Woche, noch vor dem Insolvenzantrag von getgoods bei der Staatsanwaltschaft eingetroffen. Am Montag kam es zu einer Hausdurchsuchung bei getgoods.de. Gegenüber der Märkischen Oderzeitung wies der GF von getgoods.de, Markus Rockstädt-Mies, alle Vorwürfe zurück. Seiner Darstellung nach hätte das Verhalten von Brightstar zu den Schwierigkeiten des Online-Händlers geführt.

Die Aktiengesellschaft betreibt die Shops getgoods.de, hoh.de und handyshop.de. Dazu kommen noch Plattformen auf Amazon eBay.Das Sortiment umfasst vor allem Notebook, Tablets, Smartphones und Unterhaltungselektronik. Daneben vertreibt getgoods.de aber auch Weißware.

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