Samstag, 14. Dezember 2019
„Vorzeigeprodukt im Bereich nachhaltiger Elektronik“

„Fairphone“ bei Media-Saturn

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 14.10.2019 | |  
Ab sofort kann das „Fairphone 3“ bei MediaMarkt und Saturn online oder auf Vorbestellung in den Märkten gekauft werden. Die Unternehmen setzen damit laut eigenen Angaben „einen weiteren wichtigen Schritt in ihrem Bestreben rund um ein nachhaltiges Produktangebot“. Ab sofort kann das „Fairphone 3“ bei MediaMarkt und Saturn online oder auf Vorbestellung in den Märkten gekauft werden. Die Unternehmen setzen damit laut eigenen Angaben „einen weiteren wichtigen Schritt in ihrem Bestreben rund um ein nachhaltiges Produktangebot“. Im Jahr 2013 kam das erste „Fairphone“ auf den Markt. Bei der Entwicklung dieses Smartphones standen Langlebigkeit, Bezug von Metallen aus konfliktfreien Abbaugebieten, faire Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und Transparenz im Vordergrund. Mittlerweile gibt es das „Fairphone 3“ und dieses haben nun auch MediaMarkt und Saturn im Programm, die damit laut eigenen Angaben „einen weiteren wichtigen Schritt im Bestreben rund um ein nachhaltiges Produktangebot“ setzen.

Das „Fairphone“ ist ein Produkt der niederländischen Gesellschaft Fairphone B.V.. Laut dem Gründer Bas van Abel, stehen bei der Entwicklung des Gerätes Langlebigkeit, Bezug von Metallen aus konfliktfreien Abbaugebieten, faire Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und Transparenz im Vordergrund. Auf die Frage, wie er auf die Idee kam, ein nachhaltiges Smartphone zu entwickeln, erzählt Bas van Abel in einem Interview: „Wie die meisten Leute hatte ich keine Ahnung, dass für Elektrogeräte Rohstoffe unter schlimmsten Arbeitsbedingungen in Minen aus Kriegsregionen abgebaut werden. Ein Freund machte mich auf das Thema aufmerksam. Nach einem Besuch in afrikanischen Minen im Jahr 2011 im Rahmen einer Öffentlichkeitskampagne habe ich mir in den Kopf gesetzt, ein faires Handy zu entwickeln.“

2013 kam das „Fairphone 1“ auf den Markt. 2015 das „Fairphone 2“, bei dem es sich laut damaligen Berichten um das „das weltweit erste modulare Smartphone auf dem Markt“ handelte. Soll heißen: Das Fairphone 2 setzte auf eine hohe Modularität, um den Benutzern die einfache Reparatur zu ermöglichen und damit Elektroschrott zu reduzieren. Dazu wurde das Telefon in sieben Module aufgeteilt, die sich mit wenig Aufwand auswechseln lassen, wie der Hersteller beschreibt. „So lässt sich das Display ohne zusätzliches Werkzeug tauschen.“

Vor kurzem kam das „Fairphone 3“ auf den Markt. Es soll wie seine Vorgänger nachhaltig, möglichst langlebig und umweltschonend sein und soweit wie möglich mit konfliktfreien Metallen hergestellt werden. Dieses ist nun (online und auf Vorbestellung in den Märkten) auch bei Media-Saturn erhältlich. Die Unternehmen setzten damit laut eigenen Angaben „einen weiteren wichtigen Schritt im Bestreben rund um ein nachhaltiges Produktangebot“.

MediaMarkt und Saturn erklären: „Fairphone ist der weltweit erste und einzige Elektronikhersteller, der Fairtrade-Gold in die Produktion eines Smartphones integriert hat. Die dritte Generation des fair produzierten Smartphones überzeugt mit fair gehandelten und recycelten Materialien, modularem Design und einer austauschbaren, langlebigen Batterie.“

„Nachhaltigkeit geht uns alle an“

Das „Fairphone 3“ basiert auf einem modularen System, das aus acht unterschiedlichen Bausteinen besteht. „Alle Module können einzeln repariert oder ausgetauscht werden und garantieren somit nicht nur eine lange Lebensdauer des Geräts, sondern reduzieren damit auch den CO2-Fußabdruck“, beschreibt der Hersteller. (Bild: Fairphone, MediaMarktSaturn)

„Das Thema Nachhaltigkeit geht uns alle an. Es ist uns deshalb ein Anliegen, unsere Kunden entsprechend zu beraten, ihnen ressourcenschonende Produkte anzubieten und damit einen Beitrag zu einem verantwortungsbewussten und umweltschonenden Lebensstil zu leisten. Es freut mich, dass wir mit Fairphone nun ein Vorzeigeprodukt im Bereich nachhaltiger Elektronik in unserem Angebot haben. Unser Bestreben ist es, dieses Portfolio künftig weiter auszubauen und unseren Kunden entsprechende Produkte und Services verstärkt anzubieten,“ so Richard Zweimüller, Vertriebsleitung MediaMarktSaturn Österreich.

Media-Saturn berichten: „2013 in Amsterdam mit dem Ziel gegründet, das fairste und nachhaltigste Handy der Welt zu entwickeln, bringt das Unternehmen Fairphone nun die dritte Generation seines fairen Smartphones auf den Markt. Es besteht aus fair gehandelten und recycelten Kunststoffen, wie zum Beispiel recyceltem Plastik, und Mineralien. Es verfügt über eine austauschbare langlebige Batterie und setzt auf das einfach zu bedienende Betriebssystem Android 9. Das einzigartige Design besticht durch ein modulares System, das aus acht unterschiedlichen Bausteinen besteht. Alle Module können einzeln repariert oder ausgetauscht werden und garantieren somit nicht nur eine lange Lebensdauer des Geräts, sondern reduzieren damit auch den CO2-Fußabdruck. Mit dem Kauf des fairen Smartphones erwirbt der Kunde eine zweijährige Garantie, die auch aufrecht bleibt, sollte eines der Module getauscht werden. Um unnötigen Elektroabfall zu vermeiden, wird das Gerät ohne Ladegerät und Ladekabel geliefert.“

Nachhaltigkeit bei MediaMarkt und Saturn

MediaMarkt und Saturn setzten laut eigenen Angaben bereits „zahlreiche Maßnahmen“ im Bereich Nachhaltigkeit. „Als Partner von klimaaktiv, der Nachhaltigkeitsinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, kennzeichnen MediaMarkt und Saturn besonders energieeffiziente und ressourcenschonende Produkte mit dem Siegel Top Produkt Gold bzw. Top Produkt Silber. Zur leichteren Erkennbarkeit finden die Kunden diese im Onlineshop von MediaMarkt unter der Rubrik ‚Grün und gut‘ und bei Saturn unter ‚Jetzt auf grün schalten‘“, erläutert Zweimüller, laut dem ein weiterer wichtiger Baustein im Bestreben, so umweltschonend und klimafreundlich wie möglich zu agieren, der Einsatz von intelligenten Systemen an allen Standorten ist, um den Energieverbrauch laufend zu reduzieren.
Seit 2015 sei man außerdem Teil der Initiative „Pfiat di Sackerl“, um den Verbrauch von Einweg-Tragetaschen zu reduzieren. „Im Zuge dessen wird seit April 2018 sowohl bei MediaMarkt als auch bei Saturn gänzlich auf Einwegtragetaschen verzichtet“, sagt Zweimüller und: „Umweltschutz und Klimaschutz sind uns ein Anliegen, deshalb arbeiten wir laufend an neuen Ideen. Sei es an unseren Standorten oder auch indem wir unsere Mitarbeiter mittels eigener Schulungen informieren. Wir möchten unsere Kunden genauso wie unsere Mitarbeiter dazu motivieren, sich zu engagieren und einzubringen.“

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