Samstag, 19. September 2020
Hot!Konzentration auf Gesundheit

Philips plant Kleingerätesparte abzuspalten

Kleingeräte | Stefanie Bruckbauer | 28.01.2020 | | 1  
Philips gab heute bekannt, die Möglichkeiten zu prüfen den Geschäftsbereich Domestic Appliances in ein eigenständiges Unternehmen zu separieren.

Das Unternehmen Royal Philips hat heute die Entscheidung bekanntgegeben, dass für den Geschäftsbereich Domestic Appliances, also Kleingeräte, Optionen für zukünftige neue Eigentumsverhältnisse geprüft werden.

„Der Geschäftsbereich Domestic Appliances ist in 2019 mit 2,3 Milliarden Euro Umsatz weltweit führend in den Bereichen Küchengeräte, Coffee, Garment Care und Home Care. Dazu gehören erfolgreiche Produkte wie der Airfryer XXL, der Kaffeevollautomat LatteGo, die Dampfbügelstation Perfect Care Elite, Luftreiniger und der Akkusauger SpeedPro Max Aqua“, berichtet Philips.

Philips geht immer mehr in die Richtung eines Gesundheitskonzerns mit dem Ziel „die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten – während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege“, wie das Unternehmen erklärt. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen seien „fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten“. Das Unternehmen beschreibt sich als führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege.

Offenbar möchte man sich künftig zu 100% auf den medizinischen bzw. gesundheitlichen Bereich fokussieren und schaut nun, wie man die Kleingerätesparte abspalten kann.

Kein Statement

Seitens Philips Austria gab es auf Nachfrage von elektro.at noch kein ausführliches Statement zur Aussendung der Unternehmenszentrale. Nur so viel: Für Händler und Konsumenten soll sich nichts ändern, die Abläufe und Prozesse bleiben gleich. Der Bewertungsprozess des Unternehmensbereichs Domestic Appliances soll zwischen 12 und 18 Monaten dauern.

Kommentare (1)

  1. Déjà-vu!
    Zuerst TV, dann Audio, … war ja nur eine Frage der Zeit bis es den Kleingeräten an den Kragen geht.

    Ein Bilderbuchbeispiel für die scheibchenweise Demontage einer einst wirklich großen Marke … ich bin ja gespannt wer den Laden kauft … Ich tippe auf Chinesen

    10

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