Sonntag, 7. Juni 2020
Fokus auf Vorbereitung für die „Zeit danach”

Katzenbeisser zur Corona-Krise „Für den EFH die größte Chance seit 20 Jahren”

Die Branche | Wolfgang Schalko | 20.03.2020 | | 16  
Videotelefonie erleichtert dieser Tage nicht nur die Arbeit der Journalisten – sondern auch der Händler. Videotelefonie erleichtert dieser Tage nicht nur die Arbeit der Journalisten – sondern auch der Händler. Hannes Katzenbeisser warnt sehr eindringlich davor, angesichts der Corona-Krise in Lethargie zu verfallen und sich auf die angekündigten Hilfspakete der Regierung zu verlassen. Vielmehr gelte es, das aktuelle „Vakuum” zu nutzen, die Versäumnisse der vergangenen Jahre – v.a. in puncto Digitalisierung – aufzuholen und sich fit zu machen für die Zeit danach. Ein Ansatz mit der WOW-Effekt-Macher keineswegs alleine da steht.

„Wenn man sich die Wirtschaftszahlen ansieht – und ich verfolge die Berichterstattung im Moment sehr genau –, dann gehen Experten davon aus, dass 83 Prozent der Unternehmen so wie wir sie heute sehen diese Krise nicht überleben werden. 83 Prozent!! Aber die 17 Prozent, die übrig bleiben, werden garantiert erfolgreicher sein als je zuvor. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich dem Elektrohandel gerade die größte Chance eröffnet, die er in den letzten 20 Jahren gehabt hat”, hält Hannes Katzenbeisser fest.

In den letzten zwanzig Jahren sei die Branche vielleicht zwei, drei Mal gezwungen gewesen, etwas zu verändern: „Durch die Euro-Umstellung, die Registrierkassenpflicht und eventuell noch die DSGVO – darüber hinaus bestand kein echter Zwang”, so Katzenbeisser. „Jetzt kristallisieren sich bei vielen jedoch  die Versäumnisse der vergangenen zwanzig oder meinetwegen zehn Jahre heraus: mangelnde Digitalisierung, kein E-Mail-Newsletter, keine entsprechende Homepage, kein ordentlicher Webshop, das Mindset der Mitarbeiter daneben und Dinge wie Telefonakquise ein Fremdwort – genau das rächt sich nun. Das ist der wahre Impact der Corona-Krise im Elektrofachhandel.”

Er selbst habe in den letzten Tagen genug Beispiele sammeln können, wie das Business auch und gerade in Zeiten wie diesen funktionieren könne – eine entsprechende Strategie vorausgesetzt: „Da setzt sich eben ein Mitarbeiter den ganzen Tag hin und telefoniert – weil er die Kundendaten hat und auch Kleinstbeträge nicht als reine Barverkäufe abgetan wurden. Andere setzten auf E-Mail-Newsletter und wieder andere – wie mein ehemaliges Unternehmen – bieten Videotelefonie an. Was spricht dagegen, Fernseher oder HiFi-Anlagen genau so zu verkaufen? Oder auf diesem Weg zu zeigen, wie man den SAT-Receiver programmiert? All das muss ja nicht gratis sein, sondern man kann sehr wohl etwas verrechnen dafür.”

Seine größte Befürchtung sei, dass die meisten Händler in Lethargie verfallen und die in Aussicht gestellten Milliarden-Hilfspakete am Ende einen ungewollten Effekt haben könnten: „Viele verlangen ja schon jetzt von der Industrie die Zahlungsziele zu verlängern, von den Kooperationen, sich etwas einfallen zu lassen, und natürlich sollen auch die Wirtschaftskammer und die Regierung etwas machen. Ich glaube jedoch, dass die angekündigten Schutzschirme nichts anderes machen als die Kreativität zu verhindern. Kurzarbeit anzumelden, auf eine Entschädigungszahlung zu hoffen und zu warten, bis es vorbei ist, wird aber nicht reichen. Und selbst wenn ein Unternehmen in den letzten Jahren nicht konsequent Kundendaten gesammelt hat, so kann trotzdem jeder versuchen zB über soziale Medien neue Kunden anzusprechen und Frequenz zu generieren – das funktioniert!  Schlechte Zeiten sind nicht nur gute Zeiten für Spitzenverkäufer, hier trennt sich bekanntlich auch die unternehmerische Spreu vom Weizen. Manche vergessen offensichtlich gerade, dass es eine Zeit danach geben wird, und ich kann garantieren: Sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter spüren und merken sich das. Wenn ich den Kunden jetzt mit seinen Problemen stehen lasse, darf ich mich nicht wurden, wenn er nach der Krise auch auf mich pfeift. Dazu kommt, dass man aus der Not natürlich kein Geschäft machen soll, aber wer jetzt dem Kunden hilft, für den ist der Preis sekundär bzw gar kein Thema.”

Aus Katzenbeissers Sicht müsse man sich eines stets vor Augen halten: „Fix ist: Das geht vorüber. Jetzt haben wir endlich die Zeit, das alles aufzuholen, was wir in den letzten Jahren versäumt haben. Oder anders gesagt: Wir können uns in den nächsten Wochen entweder mit dem Problem beschäftigen oder wir versuchen eine Lösung zu finden. Es geht darum, die Möglichkeiten der Digitalisierung voll zu nutzen und das Vakuum, das entsteht, konstruktiv zu füllen. Denn je länger die Krise dauert, umso größer wird der Vorsprung derer, die die Zeit genutzt haben, um sich fit zu machen.”

Dafür hat Katzenbeisser mit seiner Salesbutler-App auch ein passendes Tool parat: Gemäß der Devise „E-Learning statt Lagerkoller” lässt sich damit die Zeit nutzen, sich in puncto Verkauf und Marketing kostenlos weiterzubilden und sich fit zu machen für die Zeit nach dem Vakuum.

Wirtschaftsexperten ähnlicher Meinung

In die selbe Kerbe wie Katzenbeisser schlägt auch Ricardo-José Vybiral, CEO der KSV1870 Holding AG, der mahnt: „Wie groß die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise am Ende tatsächlich sein werden, kann heute noch nicht vorhergesagt werden. Behalten Sie einen kühlen Kopf, schauen Sie, welche Formen der finanziellen Unterstützung für Sie individuell am besten passen und verfallen Sie nicht in eine Art Krisenlethargie.“ In dieser Phase sei es besonders wichtig, mit seinen Geschäftspartnern laufend in Kontakt zu bleiben, wenn auch nur via Telefon oder E-Mail – das stärke das gegenseitige Vertrauen und die langfristige Beziehung.

IV-Wien Präsident Christian C. Pochtler betonte ebenfalls, dass jede Krise auch enorme Chancen berge: „Die Arbeitswelt verändert sich. Das sehen wir an vielen abgesagten Geschäftsreisen, der intensiven Nutzung von Home-Office und einem enormen Digitalisierungsschub. Wir sollten die Krise als Beschleuniger für die Digitalisierung wahrnehmen.

Und Notenbank-Chef Robert Holzmann erklärte in Anlehnung an Joseph Schumpeters Theorie der schöpferischen Zerstörung: „Jede Wirtschaftskrise ist auch eine Reinigung. Schon die Geldpolitik der letzten Jahre mit Null- und Negativzinsen hat diese Reinigungskraft etwas unterbrochen. Man kann eine Krise auch dazu nützen, gestärkt daraus hervorzugehen und dabei den sozialen Anforderungen Genüge zu tun.”

Kommentare (16)

  1. Übrigens: Es gibt schon mehrere Plattformen zur Unterstützung – tragt euch ein bzw holt euch Hilfe!

    https://anna-kauft.at: Plattform für österreichische Online-Shops
    https://www.ecoplus.at/interessiert-an/online-services/: Übersicht über die NÖ Online-Services
    https://nunukaller.com – Liste mit österr. Online-Services
    https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/wirtschaftstmkhp/5788680/Austausch-mit-Experten_Neue-Plattform-unterstuetzt-steirische : Hier können sich steirische KMUs Hilfe von Expertinnen holen

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  2. Ich bin nicht wirklich ein „Fan“ von Hr. Katzenbeisser. Aber hier muß ich ihm voll und ganz zustimmen.
    Wenn man sich die Kommentare ansieht, merkt man eindeutig wo das Mindset der Händler liegt. Man hat sich schon über die letzten Jahre das Grab selbst geschaufelt in das sich die meisten leider in Kürze Betten werden dürfen, sofern sie sich nicht bewegen.
    Die wenigsten Händler haben leider einen vernünftigen Webauftritt und haben die Digitalisierung vorangetrieben und sind somit gut sichtbar im Netz. Leider verschränken sich viele immer noch dagegen und wundern sich warum die Kunden ausbleiben, trotz guter Lage.

    Dazu passt auch folgender Witz:
    Wo versteckt man am besten eine Leiche? –> Auf Seite 2 der Google-Suche

    Somit glaube ich die 83% sogar. Im Raunzen sind sie dafür Weltmeister.

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  3. Nicht zum ersten Mal erscheint hier ein Artikel über Hr K, der kontroversiell diskutiert wird. Es gab einmal die berüchtigte Zensur Affäre rund um Hr K und bestimmte Kommentare im Forum, August 2018. Kann man hier auch noch finden, Suchwörter ‚Red Zac Wow Effekt‘.

    Der obige Artikel hat bis jetzt, 22.3., kein einziges ‚Herz‘ bekommen. Vielleicht kann es auch daran liegen daß hier kaum journalistische Objektivität zu finden ist. Mir fehlt das! Da kann ich gleich auf der Website von Hr K nachlesen.

    Hr K hat meines Erachtens einen immensen Erfahrungsschatz und mit viel Elan und Leidenschaft ein hohes Wissen zu den Themen, die er in Vorträgen bespricht, angehäuft. Das ist die eine Seite, die andere Seite ist er selbst als Persönlichkeit. Und die war immer schon wahnsinnig polarisierend. Sprich, er ist wohl gewitzter, gebildeter und motivierter als alle Raunzer da draussen die im Vogelnest sitzen, die Schnäbel aufreissen und sich seit 30 Jahren beschweren dass zu wenig Würmer reingelegt werden. Es kann sich jeder selbst überlegen ob er den Inhalt von Hr K so spannend findet daß er diesen trotz der Penetranz im Auftritt hören will.
    Bleiben immer noch diejenigen welche das alles weniger kritisch sehen und Hr K durch und durch super finden – und hier ist ihm auch jede Anerkennung zu zollen, wenn er sich für seine Leidenschaft voll ins Zeug haut!

    Zur viel beworbenen App: Ich habe diese vor längerer Zeit runtergeladen. Ja, das Runterladen ist gratis. Und dann gehts ins Registrieren, Hr K will natürlich sofort an email und persönl Daten bevor er auch nur irgendwas ‚gratis‘ hergibt. Ich stelle hier eine Vermutung auf: tausende Male runtergeladen, und von wieviel Usern täglich genutzt? Die Diskrepanz könnte eine dramatisch hohe sein. Ich habe die App nach 30 Sekunden deinstalliert, und lade mir auch keine ‚Whitepapers‘ runter wenn ich mich dafür registrieren muss. Damit hängst du am Marketing-Haken, willst du das? Ob und warum Hr K sein Unternehmen verkauft hat, ist eine Ansammlung von Unterstellungen. Armselig, wer sowas schreibt um sich besser zu fühlen.

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    1. Ich hab dem Interview jetzt ein Herzerl gegeben, weil ich den Inhalt grundsätzlich unterstütze. Beweg dich – oder stirb. Aber sie haben Recht: Die Bewerbung der App ist ein wenig penetrant. Fachmedien erlebe ich leider sehr oft für den Interviewer werbend – das hat aber oft mit dem Business Modell zu tun. Fachmedien sind zu einem hohen Anteil von einer sehr eng gesetzten Zielgruppe abhängig. Und man beißt nicht die Hand die einem füttert.

      Ihren Vergleich mit den Raunzern, die im Vogelnest sitzen und die Schnäbel zur Fütterung aufreißen, finde ich spannend -ist ein Volltreffer.

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  4. Es ist auf jeden Fall einfacher einem Anderen zu sagen was zu tun wäre. Das Wort Digitalisierung hört sich besser an als es ist. Was bringt es einem kleinen Händler wenn er den Preis der Riesen nicht bekommt, da kann er mit der Digitalisierung nur schneller feststellen daß es nichts bringt, ausser mehr Ausgaben. Meine persönliche Meinung zu Katzenbeiser, ein super laufendes Geschäft gibt keiner her, würde Ich meinen.

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    1. Also bitte! Man verkauft ein Unternehmen aus verschiedenen Gründen – „weils nicht läuft“ ist der trautrigste der Gründe…
      Ps: vielleicht ein guter Zeitpunkt mehr zu lesen.

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    2. Also ohne jetzt zu bös klingen zu wollen, ich möchte DEUTLICH klingen! Digitalisierung stellt sich grade als echte Alternative zu sinnlosen Reisen und eine neue Art sich miteinander auszutauschen. Und warum nicht die Zeit nutzen konzeptionell zu Arbeiten??? Ich weiß das bringt kein Geld, entscheidet aber über die Startposition für den Start! Und wer echt glaubt das das einzige Rädchen der Preis ist – der hat absolut nichts verstanden!

      Es wäre grade ein guter Nährboden für Innovation aber dazu braucht man einen gewissen Horizont!

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      1. Das der Preis nicht das einzige Rädchen ist, ist auch mir bewusst, sonst hätte ich nicht 25 Jahre ohne Minus oder Problemen überlebt.
        Die Digitalisierung ist schon notwendig, aber wie weit? Mein Vergleich immer mit den diversen Fortbildungsveranstaltungen , die dazu dienen das man vorne dabei ist, machen das aber Alle, wer ist dann vorne, genau, die die Veranstaltung gemacht haben.
        Da passt aber auch wieder der Gedanke vom Bäckermeister, der pro Semmel 2 Groschen drauf zahlt, aber meint mit der Menge bekommt er es wieder herein.
        Vor 45 Jahren sagte mir schon einer der sich selbstständig machte, beim Verkaufen kannst du dir nicht helfen, nur beim Einkauf, also es hängt schon mit dem Preis auch zusammen.
        Ist eben meine Meinung, also bitte nicht Steinigen, wenn doch, jeder nur einen (kleinen flachen) Stein.:-)

    3. @kleinerhändler: Hinter einem Verkauf können alle möglichen Gründe stecken, da würde ich nicht vorschnell urteilen.

      Hinter jeder Digitalisierung muss ein Konzept stecken, dann amortisieren sich die Kosten. Und ich kann verstehen, dass es für jemanden, der mit der Digitalisierung nicht aufgewachsen ist, schwer ist, sich hier einzuarbeiten. Das trifft jede Branche, glauben sie mir – jeder Sektor muss sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen, da der Online-Handel, die Preistransparenz, etc alte Businessmodelle pulverisiert. Hier kann es Sinn machen, sich mit anderen Händlern zusammenzuschließen um sich die Kosten für einen externen Berater zu teilen, oder mit der Kammer, Innung, etc. Beratungs-Formate aufzustellen. Bitte verteufeln sie die Digitalisierung nicht grundsätzlich. Heute googeln ihre Kunden nach Produkten und Dienstleistungen, und wenn sie online nicht gefunden werden, so existieren sie nicht. Ein Webshop kann bei Produkten mit einem Alleinstellungsmerkmal am Markt ihren Kundenstock massiv erweitern – ich kenne Gewerbebetriebe, die durch einen Onlineshop nicht mehr nur lokal, sondern global verkaufen.

      Der günstigste Preis kann als kleiner Händler nicht ihr Ziel sein. Der stationäre Handel hat nur eine Chance, wenn er gegenüber dem Onlinehandel einen Mehrwert bietet. Das Produkt alleine macht noch keinen Unterschied zum Online-Vertrieb. Da wären zB die persönliche Beratung, der Service am Kunden mit Lieferung und Anschluss, die Wartung und Reparatur, etc. Im Elektrofachhandel gibt es da teilweise auch schon Services von Großhändlern, soweit ich weiß. Generell plädiere ich dafür, sich auch neuen Themen zu widmen, die seitens der Endkonsumenten gefragt sein könnten. Neue Technologien halten sich übrigens auch nicht an Gewerks-Grenzen: Gehen sie Kooperationen mit anderen Gewerken ein – arbeiten sie gemeinschaftlich an diesen neuen Konzepten. Auch das kann gemeinschaftlich organisiert werden – je nach Fachbereich auch seitens Kammer, Innung, etc.

      Es entsteht gerade ein Momentum bei den Endkunden, diese lokalen Strukturen wieder mehr wertzuschätzen. Weg von Geiz ist geil, mehr lokale Lösungen, Reparaturen könnten durch die steigende Arbeitslosigkeit gefragt sein, und die Lieferkette in gesamter Schönheit aus China ist ab heute auch keine Lösung mehr. Dieses Momentum sollte genutzt werden.

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  5. Ich kenne Herrn Katzenbeisser nicht, aber er hat Recht. Das ist unternehmerisches Denken und Handeln, 1. Semester an der Uni. Auch wenn mir die Kommentare schlicht den Atem rauben, wundern tun sie mich nicht: Ich arbeite seit 2 Jahrzehnten in der Beratung von Unternehmen und erlebe Handel und Gewerbe völlig beratungsresistent. Digitalisierung, technologischer Wandel – nichts scheint die Jahrzehnte-alten Businessmodelle zu erschüttern. Da wird auf die Regierung gewartet, darauf dass die anderen eine Initiative ergreifen, an die man sich da anschließen kann. Ein kluger Mann meinte einmal zu mir: Wir gehen auf eine Zeit zu, in der alles möglich ist – mit Hammer und Stemmeisen.

    Was viele in der heutigen Situation noch nicht begreifen: Die Corona-Krise wird mit einer Kettenreaktion die gesamte Wirtschaft mitreißen, wir steuern auf eine weltweite Wirtschaftskrise zu. Ganze Länder sind auf ein Minimum heruntergefahren. Wer jetzt nicht zur Selbsthilfe greift, wird sich und die eigenen MitarbeiterInnen in wenigen Monaten beim AMS wiederfinden. Denn es sieht so aus, als ob nur ein minimaler Bruchteil der Hilfen und Förderungen beim Mittelstand, bei den heimischen KMUs ankommen wird. Die EZB schüttet ihren Geldregen über das Finanzsystem und reformresistente Länder wie Italien und Griechenland aus. Beim vielzitierten „kleinen Mann“ und den Unternehmen wird meines Erachtens nach kaum etwas von dieser Hilfe ankommen. Durch die Unsicherheit werden Großinvestitionen verschoben oder ganz verworfen. Die hohe Arbeitslosigkeit und auch hier die Unsicherheit werden den Konsum der Endkonsumenten stark reduzieren.

    Fakt ist: Alle Unternehmen, die früh begonnen haben, ihre Prozesse, die Arbeitsweise und das Marketing zu digitalisieren, werden rascher und stärker der Krise entkommen. Wer seinen A…. in die Höhe bewegt und nach neuen Absatz-Möglichkeiten und -Wegen sucht, wer seinen Kunden einen Mehrwert bietet, der wird gestärkt aus dieser Krise herauskommen. Für alle anderen gilt leider: Bereits vorhandene Tendenzen werden durch die Krise beschleunigt.

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  6. Selten so viel Unsinn gelesen. Zuerst Firma verkaufen und dann auf gescheit daherreden. Herr Kazenbeisser seien Sie Vorbild und schalten Ihre Salesbutler-App für alle während der Krise frei. Ansonsten ist der Artikel nur versteckte Werbung.

    Und zu Hrn. Holzmann kann man eigentlich nur sagen „Geschützt Werkstatt“. Vielleicht kommt die „schöpferische Zerstörung“ auch mal bei Ihnen vorbei.

    Gott sei dank gibt es noch andere im Team Austria die durch Taten helfen und nicht durch entbehrliches Geschwätz.

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    1. Die App war bis jetzt immer kostenlos, hab grade geschaut. Ist es nach wie vor, woher haben sie ihre Infos, dass es in Zukunft was kosten soll? Wäre schade…

      1. der Download ist kostenlos … per se aber nichts Nutzbares sofern man nicht sich zum Produkt macht – was ja wiederum nicht kostenlos ist.
        Natürlich hat auch das nicht erst Herr K. erfunden, aber eine ganze Seite Werbung für sowas …. naja

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