Donnerstag, 16. Juli 2020
Für EPUs und Kleinstunternehmen

Regierung setzt Härtefallfonds neu auf

Hintergrund | Dominik Schebach | 27.05.2020 | |  
Mehr Geld und das über einen längeren Zeitraum. Die Bundesregierung hat den Härtefllfonds überarbeitet. Mehr Geld und das über einen längeren Zeitraum. Die Bundesregierung hat den Härtefllfonds überarbeitet. (© Claudia Hautumm/ pixelio.de) Nach den Worten von Vizekanzler Werner Kogler soll es ein Neustart für den Härtefallfonds sein. Die heute bei der Pressekonferenz nach dem Ministerrat bekannt gegebenen Veränderungen sollen die häufigsten Kritikpunkte an dem Fonds ausräumen. So wird die Mindestauszahlung pro Monat auf 500 Euro erhöht, die Dauer auf sechs Monate verlängert und ein Comeback-Bonus von 500 Euro pro Monat eingeführt.

„Es ist uns bewusst, dass manche Beträge zu gering erscheinen und manchmal etwas länger dauern. Wir hoffen beides zu korrigieren“, so Vizekanzler Werner Kogler.

„Damit wollen wir auf das hören, was wir vielfach von Unternehmen zu hören bekommen haben, nämlich dass es sich nicht ausgeht“, ergänzt Finanzminister Gernot Blümel.Mit den nun beschlossenen Änderungen soll es für die einzelnen Unternehmer damit zu einer Vervielfachung der ausgezahlten Beträge kommen.

Die ausgezahlten Beträge werden dazu nicht mehr wie bisher mit anderen Einnahmen gegengerechnet. Stattdessen soll die Mindestförderung automatisch 500 Euro betragen. Schließlich soll es einen Comeback-Bonus geben. Dieser gelte für alle, die in der Phase 2 der Maßnahmen Anspruch auf Zahlungen aus dem Härtefallfonds hatten, und kann für jeden Monat der Maßnahmen beantragt werden. Der Comeback-Bonus beträgt ebenfalls 500 Euro pro Monat.

Außerdem wurde der Härtefallfonds flexibler. Lag der Betrachtungszeitraum bisher bei sechs Monaten, so wird dieser nun auf neun Monate ausgedehnt. Innerhalb dieser Zeitspanne können nun sechs beliebige Monate ausgewählt werden. Die Anträge können im Zeitraum von Mitte März bis Mitte Dezember monatsweise gestellt werden.

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