Donnerstag, 13. August 2020
Better Living Program: Im Kampf gegen den Klimawandel

Electrolux legt Ausstiegsplan vor

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 12.06.2020 | |  
Electrolux plant (im Rahmen der globalen Initiative „Cool Coalition“) bis spätestens 2023 alle hochwirksamen Treibhausgase in seinen Geräten zu ersetzen und ermutigt andere Unternehmen in seiner Branche, sich ihm anzuschließen. Im Bild vlnr.: Jonas Samuelson, President and CEO of Electrolux; Naoko Ishii, CEO of the Global Environment Facility (GEF); Vincent Biruta, Minister of Environment of Rwanda; Rachel Kyte, CEO of Sustainable Energy for All (SEforALL). (UN Photo/Laura Jarriel) Electrolux plant (im Rahmen der globalen Initiative „Cool Coalition“) bis spätestens 2023 alle hochwirksamen Treibhausgase in seinen Geräten zu ersetzen und ermutigt andere Unternehmen in seiner Branche, sich ihm anzuschließen. Im Bild vlnr.: Jonas Samuelson, President and CEO of Electrolux; Naoko Ishii, CEO of the Global Environment Facility (GEF); Vincent Biruta, Minister of Environment of Rwanda; Rachel Kyte, CEO of Sustainable Energy for All (SEforALL). (UN Photo/Laura Jarriel) Electrolux plant im Zuge des „Better Living Programs" bis spätestens 2023 alle hochwirksamen Treibhausgase in seinen Geräten zu ersetzen. Damit will das Unternehmen seinen Klima-Fußabdruck in den kommenden Jahrzehnten deutlich reduzieren.

Im Kampf gegen den Klimawandel wird die Transformation der Kühltechnologie einen großen Beitrag leisten, ist Electrolux überzeugt. Der Ausstieg aus den stark klimaerwärmenden Gasen, die als Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs) bekannt sind (und häufig in Kühlschränken, Klimaanlagen und anderen Kühlgeräten sowie in Wäschetrocknern und Waschmaschinen mit Wärmepumpen eingesetzt werden), habe im Kampf gegen den globalen Temperaturanstieg großes Potenzial. So könne bis zum Jahr 2100 eine globale Erwärmung von bis zu 0,4° C vermieden werden.

Electrolux möchte diesen technologischen Übergang beschleunigen und zwar indem es der globalen UN-Initiative „Cool Coalition“ einen Ausstiegsplan vorlegt. Dabei sollen hochwirksame Treibhausgase in allen Geräten etwa durch natürliche Gase ersetzt werden, die eine geringere Klimawirkung haben. Bis 2023 soll dieser Plan abgeschlossen sein.

„Da Kühlschränke, Waschmaschinen oder Klimaanlagen wesentliche Produkte im Leben der Menschen sind, ist die Hausgeräteindustrie einer der Sektoren, die hinter den Kulissen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie spielen“, sagt Jonas Samuelson, CEO von Electrolux. „Obwohl die Wirtschaft unsichere Zeiten durchmacht, glauben wir, dass die Bekämpfung des Klimawandels durch die Reduzierung von Treibhausgasen nach wie vor eine der dringendsten Herausforderungen für unsere Gesellschaft ist. Wir ermutigen andere Unternehmen in unserer Branche, sich uns anzuschließen, da wir alle die gleiche Verantwortung tragen.

Weitreichende Ambitionen

Electrolux hat weitreichende Ambitionen, seine Klimaauswirkungen zu reduzieren. Das fängt bei dem Ziel, die CO2-Emissionen von Produkten bis 2025 um 25% zu senken, an und endet bei der vollständigen Klimaneutralität in der gesamten Wertschöpfungskette bis 2050.

Zur Erweiterung seiner Nachhaltigkeitsstrategie startete Electrolux 2019 das „Better Living Program“, eine Initiative, die Verbrauchern auf der ganzen Welt bis 2030 ein besseres und nachhaltigeres Leben ermöglichen soll.

Der GWP-Reduktionsplan (Global Warming Potential), den Electrolux der UNO vorgelegt hat, skizziert die Umstellung auf Gase mit geringerem Treibhauspotenzial in allen Produktlinien. Weitere Einzelheiten zu diesem Plan finden Sie unter: https://www.electroluxgroup.com/en/electrolux-and-the-uns-cool-coalition-30536/

Für weitere Informationen über die Initiative der „UN Cool Coalition“:  https://coolcoalition.org/

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