Mittwoch, 27. Januar 2021
„Es gibt viel zu tun“

Marion Mitsch übernimmt FEEI-Geschäftsführung von Lothar Roitner

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 13.01.2021 | |  
Marion Mitsch übernahm mit 1. Jänner 2021 die Leitung des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie von Lothar Roitner. (Foto: FEEI) Marion Mitsch übernahm mit 1. Jänner 2021 die Leitung des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie von Lothar Roitner. (Foto: FEEI) Rund 20 Jahre war Lothar Roitner an der Spitze des FEEI. Nun hat er diese Position mit 1. Jänner 2021 an die seit Juni 2020 designierte Geschäftsführerin des FEEI, Marion Mitsch, übergeben. Neben der Geschäftsführung des FEEI und der FEEI Management-Service GmbH, folgt Mitsch Roitner ebenso in den Vorstand der Plattform Industrie 4.0 nach.

Marion Mitsch wird als ausgewiesene Klima- und Umweltexpertin den FEEI beschrieben. Die gebürtige Wienerin war seit 2015 Geschäftsführerin der UFH Holding, einem Netzwerkpartner des FEEI. Dort hatte die 50-Jährige zuvor 14 Jahre als Prokuristin die Leitung der Bereiche Finanzen und Personal inne. Die studierte Betriebswirtin war unter anderem für den Aufbau der Sammel- und Verwertungsgesellschaften als auch für die Finanzierung der Kühlgeräte-Recyclinganlage – die als eine der modernsten Anlagen Europas gilt – in Kematen an der Ybbs verantwortlich. Mitsch engagiert sich seit zwei Jahrzehnten im Umwelt- und Klimaschutz in der Entsorgungs-, Recycling- und Kreislaufwirtschaft. „Ihre breite Expertise wird sie nun als erste Geschäftsführerin des FEEI einbringen“, sagt der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. Bereits im Juni 2020 ist Marion Mitsch in die Geschäftsführung der FEEI Management-Service GmbH eingestiegen, mit 1. Jänner 2021 hat sie nun die Geschäftsführung des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie übernommen.

„Der Enabler der Zukunft“

„Die Elektro- und Elektronikindustrie ist wie keine andere Branche mit der Zukunft verbunden. Egal, ob die Bewältigung des Klimawandels, steigende Mobilitätsbedürfnisse, Smarte Städte oder die rasant voranschreitende Digitalisierung, ohne die Technologien, die die Elektro- und Elektronikindustrie entwickelt, ist es nicht möglich, diesen Herausforderungen beizukommen. Sie ist der Enabler der Zukunft, sieht sich aber gleichzeitig auch mit Problemstellungen konfrontiert. Gerade wenn es um wichtige Zukunfts- und Schlüsseltechnologien in Europa, den akuten Fachkräftemangel in der Branche oder Rahmenbedingungen am Standort Österreich geht, um im harten internationalen Wettbewerb bestehen zu können, gibt es viel zu tun. Und natürlich werden uns auch die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen noch einige Zeit begleiten. Hier hat die Elektro- und Elektronikindustrie mit ihren vielen innovativen und starken Unternehmen das Potenzial, Österreich aus dieser Krise herauszuführen. Lothar Roitner möchte ich für sein Engagement, das diese wichtige Branche in Österreich maßgeblich mitgeprägt hat, danken“, so Mitsch.

Blick auf bewegte Jahre in der Elektro- und Elektronikindustrie

Der scheidende FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner blickt zu seinem Abschied auf bewegte Jahre in der Elektro- und Elektronikindustrie zurück und wünscht seiner Nachfolgerin viel Erfolg: „In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Elektro- und Elektronikindustrie in Österreich maßgeblich verändert und entwickelt. Sie ist heute eine absolute Zukunftsbranche unserer Zeit mit vielen Weltmarktführern. Ohne ihre Technologien wären die Digitalisierung sowie die Bewältigung der großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft nicht möglich. Es macht mich besonders stolz, dass ich diese tolle Entwicklung nun so lange an der Spitze der Vertretung dieser wichtigen, innovativen und zukunftsträchtigen Industrie miterleben und begleiten durfte. Umso mehr freut es mich nun, dass ich meine Funktionen in die Hände von Marion Mitsch übergeben darf, die den FEEI und das mittlerweile sehr große und vielseitige Netzwerk des FEEI als erste Frau an der Spitze in eine erfolgreiche Zukunft führen wird“, so Roitner.

Auch Wolfgang Hesoun, Obmann des FEEI, würdigt die langjährigen Verdienste Roitners für die heimische Elektro- und Elektronikindustrie: „Ich danke Lothar Roitner sehr für seinen unermüdlichen und stets vom Blick in die Zukunft geleiteten Einsatz für die Elektro- und Elektronikindustrie in Österreich. Mit seiner oftmals visionären Herangehensweise hat Lothar Roitner in den letzten beiden Jahrzehnten einen wichtigen Grundstein für jene Rahmenbedingungen gelegt, die unsere Branche heute hierzulande vorfindet. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Elektro- und Elektronikindustrie ein wichtiger Treiber für Innovation und wirtschaftliche Wertschöpfung am Standort Österreich, aber auch ein Aushängeschild für Österreich in der Welt ist. Gleichzeitig freue ich mich nun auf die Zusammenarbeit mit Marion Mitsch, die nun ihre umfangreichen Management-Kenntnisse innerhalb des FEEI-Netzwerks und ihre ausgewiesene Umwelt- und Klimaexpertise – ein Feld in der auch die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie in Zukunft eine tragende Rolle spielen wird – in den FEEI einbringen wird“, bekräftigt Hesoun.

Über den FEEI

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, rund 69.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 18,56 Milliarden Euro (Stand 2019). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – sei es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

Weitere Informationen unter www.feei.at

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