Mittwoch, 21. April 2021
Thomas Pöcheim & Hannes Katzenbeisser machen gemeinsame Sache

David & Goliath versus Amazon & Co

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 16.03.2021 | | 16  
David & Goliath: Hannes Katzenbeisser und Thomas Pöcheim machen künftig gemeinsame Sache im Kampf gegen Amazon & Co. Bei einem Treffen mit E&W im Hilton Vienna Danube berichten sie über ihre Pläne. (Foto: D. Schebach) David & Goliath: Hannes Katzenbeisser und Thomas Pöcheim machen künftig gemeinsame Sache im Kampf gegen Amazon & Co. Bei einem Treffen mit E&W im Hilton Vienna Danube berichten sie über ihre Pläne. (Foto: D. Schebach) Über 20 Jahre lang waren sie „David gegen Goliath“: Der „kleine“ Elektrohändler Hannes Katzenbeisser und der „mächtige“ Thomas Pöcheim, CCO und Geschäftsführer bei MediaSaturn Österreich. Nachdem Pöcheim MediaSaturn letztes Jahr den Rücken zugekehrt hat, kreuzte sein Weg zufällig jenen von Katzenbeisser. Es hat sofort gefunkt, wie die beiden heute berichten. Nun machen sie gemeinsame Sache im Kampf gegen Amazon & Co, erzählen Katzenbeisser und Pöcheim im Interview in der E&W Märzausgabe.

Im Grunde ist die Geschichte, wie die zwei zusammengefunden haben, schnell erzählt: Seit Thomas Pöcheim MediaSaturn im Frühjahr 2020 verlassen hat, sieht er sich um, probiert Dinge aus, bildet sich weiter. Dabei stolperte er im Herbst letzten Jahres über das Seminarangebot von Hannes Katzenbeisser. Er besuchte ein Webinar, war begeistert und schrieb dem „WOW-Effekt-Macher®“ ein E-Mail, in dem er seiner Begeisterung Ausdruck verlieh. Pöcheim blickt zurück: „Ich besuchte dieses Seminar und es fühlte sich von Anfang an richtig gut an. Es passte einfach alles. Die Art wie Hannes sein Wissen vermittelt, traf meine Vorstellungen auf den Punkt.“

Katzenbeisser konnte es nicht glauben, wie er schildert. DER Thomas Pöcheim, ehemaliger CCO und Geschäftsführer bei MediaSaturn Österreich, nahm Kontakt zu ihm auf! Einige Mails später war klar: Die beiden mussten sich persönlich treffen und da hat‘s dann „gefunkt“, wie Katzenbeisser rückblickend erzählt: „Schnell fanden wir heraus, dass wir beide in Perchtoldsdorf wohnen, und nachdem es coronabedingt wenig Alternativen gab, vereinbarten wir einen Spaziergang auf der Perchtoldsdorfer Heide. Es herrschte wildes Schneetreiben und Thomas hatte keine Mütze dabei. Also borgte ich ihm meine und so stapften wir Seite an Seite über die schneebedeckte Heide. Fast kitschig war das (lacht). Wir entdeckten unglaublich viele Parallelen, waren voller Begeisterung für den jeweils anderen. Es war quasi Liebe auf den ersten Blick. (…) naja, ganz so schlimm ist es nic

Die Zusammenarbeit von Katzenbeisser und Pöcheim läuft unter dem (Arbeits-)Titel: „David & Goliath vs. Amazon & Co“.

ht (zwinkert). Aber wir glauben beide an eine konstruktive, motivierende, befruchtende Freundschaft.“

Immer häufiger trafen sich die beiden zu ausgedehnten Spaziergängen, auf denen sie stundenlang philosophierten und Ideen entwickelten. Dazwischen gab es zahlreiche Videokonferenzen und was anfangs als Idee im Raum stand, war bald beschlossene Sache: Thomas Pöcheim wird mit einem eigenen Seminar Trainer an der Hannes Katzenbeisser Academy. Katzenbeisser sagt: „Als Top-Manager, der jahrelang in der Geschäftsführung bei MediaSaturn Österreich saß, ist man schon eine Nummer. Es zeugt von absoluter Größe, wenn sich so jemand mit einem ehemaligen kleinen Elektrohändler zusammentut. Das ist nicht selbstverständlich. Es spricht für Thomas als Person und für seinen Charakter.“

Zwei Welten

Was der „WOW-Effekt-Macher®“ damit anspricht: Mit Katzenbeisser und Pöcheim treffen im Grunde zwei Welten aufeinander. Thomas Pöcheim, ehemals an der Spitze von MediaSaturn Österreich – dem „Goliath“ in der heimischen Elektrobranche. Und Hannes Katzenbeisser, ehemaliger Elektrohändler, der den Wandel im Handel aber nicht einfach hinnahm, sondern als Einzelkämpfer selbst zum „Gestalter“ wurde und dieses Wissen nun in Seminaren an andere weitergibt – der „David“ in der Elektrobranche. Doch die beiden haben einen großen gemeinsamen Nenner: Die Liebe zum Handel, das Wissen um den Handel und den Willen etwas zu verändern. So unterschiedlich die beiden auf den ersten Blick also scheinen, so gut passen sie auf den zweiten zusammen.

„Der Bedarf ist riesig“

Die Zusammenarbeit läuft unter dem (Arbeits-)Titel: „David & Goliath vs. Amazon & Co“. Die beiden wollen Händlern und Dienstleistern ermöglichen, gegenüber Amazon & Co erfolgreich bestehen zu können, und sie sind überzeugt: „Der Bedarf ist riesig!“

Die Situation im EFH

Hannes Katzenbeisser baut seine Academy aktuell massiv aus.

Das letzte Jahr war für den Elektrohandel kein schlechtes. Aber dieser Erfolg sei den Händlern mehr oder weniger passiert. Soll heißen: Die Elektrohändler mussten sich den Erfolg nicht erarbeiten, den habe  ihnen Corona beschert, und irgendwann komme das böse Erwachen, sind Pöcheim  und Katzenbeisser überzeugt: „Wenn der Bedarf der Kunden gedeckt und das Reisen wieder erlaubt ist, dann werden die Elektrohändler – zwar mit einem Polster, aber dennoch spürbar – aufschlagen. Und dann wird das Jammern losgehen. Die Schlauen werden an dem Punkt allerdings weitermachen und erfolgreich sein.“

Das Problem ist laut Katzenbeisser: „Zielmarketing und Positionierung ist für viele ein Fremdwort. Das muss sich ändern! Ich spreche jetzt aber nicht davon der zweite Amazon zu werden, sondern ich spreche davon, von Amazon zu lernen.“ Wie Katzenbeisser sagt, hänge der Erfolg von Amazon & Co nicht am kleinsten Preis. Der Erfolg hänge viel mehr an der 24/7-Verfügbarkeit, an der Verfügbarkeit der Ware und am Reklamationsmanagement. „Innerhalb von zwei bis drei Minuten ruft ein echter Mensch zurück und fragt wie er helfen kann. Wo sonst läuft das so?“, fragt Katzenbeisser.

„Der Innovator®“

Neben Hannes Katzenbeisser als „Der WOW-Effekt-Macher®“ wird Thomas Pöcheim „Der Innovator®“ in der Hannes Katzenbeisser Academy sein. Pöcheim hat MediaSaturn auf seinem Weg zum Multichannel-Unternehmen begleitet und maßgeblich beeinflusst. „MediaSaturn war in Sachen Multichannel Vorreiter in der österreichischen Elektrobranche. Es war ein jahrelanger Prozess, mit Höhen und vielen Tiefschlägen, aber heute machen sie das richtig gut. Sicher betreiben heute schon viele Unternehmen Multichannel. Leider finden sich die nahtlose Verzahnung von On- und Offline und die damit verbundenen Annehmlichkeiten nicht überall am POS wieder. Es ist wahnsinnig aufwendig, ein digitales Konzept nicht nur zu entwickeln und umzusetzen, sondern auch in den Köpfen der Leute zu verankern. Das bedeutet jeden Tag harte Arbeit.“

Anschluss verpasst

Das Thema sei dringlicher denn je. Corona habe der Digitalisierung einen enormen Schub verliehen, sagt Pöcheim, der davon in den Webauftritten heimischer Elektrohändler allerdings wenig sieht, wie er erklärt: „Corona hat so viele Themen aufs Tapet gebracht, mit denen der Elektrohandel Geld machen könnte. Es gibt so viele Möglichkeiten, dem Kunden Lösungen anzubieten, die über Click&Collect hinausgehen. Aber keiner bietet es an. Die Webauftritte präsentieren sich hingegen genauso wie vor zehn Jahren. Sicher lebt der Elektrohandel noch immer gut davon. Er läuft aber Gefahr den Anschluss zu verlieren.“

„Der Innovator®“ – diese Rolle trägt Thomas Pöcheim künftig in der Hannes Katzenbeisser Academy.

WOW-Effekt-DealMaker®

Das Seminar, das Pöcheim und Katzenbeisser gemeinsam entwickelt haben trägt den Titel „WOW-Effekt-DealMaker®“. Thomas Pöcheim wird dabei sein Wissen, das er in mehr als 20 Jahren bei MediaSaturn gesammelt hat, weitergeben. Katzenbeisser erklärt: „Hier erfahren Händler und Dienstleister aller Größen, wie sie es schaffen, langfristige, erfolgreiche Bindungen zu Lieferanten, Mitarbeitern und Kunden aufzubauen. Thomas Pöcheim zeigt auf, wie er es jahrzehntelang geschafft hat, die Industrie für sich (bzw MediaSaturn) zu gewinnen. Er verrät, wie ein Händler die Industrie motivieren kann, wie ein Händler Sog-Marketing erzeugt, sodass die Industrie unbedingt mit ihm im Geschäft sein will. Er vermittelt, wie ein Händler seine Kunden und Mitarbeiter mit den Innovationen der Industrie begeistern kann.“ Pöcheim ergänzt: „Darüber hinaus geben wir den Teilnehmern praktikable Tools an die Hand, mit denen sie aus ihren alten Denkmustern ausbrechen und neue Denkweisen kreieren können. Hannes und ich kommen beide aus der Praxis. Ich denke, dass wir den Teilnehmern tatsächlich viel vermitteln können, dass wir ihnen helfen und sie begeistern können.“

Mit dem „WOW-Effekt-DealMaker®“ richten sich Pöcheim und Katzenbeisser an Eigentümer, Geschäftsführer sowie leitende Angestellte aus den verschiedensten Branchen. Das Seminar wird zwei Tage dauern. Der Startschuss soll im Sommer 2021 erfolgen, ist aber natürlich abhängig von der allgemeinen Situation.

Katzenbeisser wirft – um Missverständnissen vorzubeugen, wie er sagt – ein: „Nur damit wir uns richtig verstehen: Wir wollen nicht, dass die Kooperationszentralen arbeitslos werden. Wir wollen viel mehr, dass die Händler einen riesen Spaß an ihrem Geschäft finden, dass sie an der Front begeistert und innovativ agieren, und dass sie die Kooperationszentralen mit Ideen befeuern, so dass die wiederum merken: Es macht ja Sinn mit vollem Einsatz und Herzblut auf unsere Schäfchen zu schauen.“

Einzigartig

Katzenbeisser und Pöcheim versprechen: „Was wir hier machen ist einzigartig! Weil: In der Elektrobranche gibt es kein zweites Duo wie uns – bestehend aus einem Top-Manager, der in der obersten Liga im Elektrohandel spielte, und einem ehemaligen Elektrofachhändler, der jetzt Top-100-Speaker ist und Vorträge in ganz Europa hält. Wir haben uns auf die Fahnen geheftet: ‚David & Goliath versus Amazon & Co‘. Wir sind überzeugt, dass wir zwei das am besten können. Dass wir die Leute motivieren können, zu ihren eigenen Ergebnissen und Erkenntnissen zu gelangen, die sie dann mit ihren Leuten bei sich im Unternehmen umsetzen können. Wir machen keinen Frontalvortrag, wir erarbeiten uns das zusammen. Und eines können wir versprechen: Zum Schlafen wird dieses Seminar nicht!“

„Eines ist fix“, sagen Katzenbeisser und Pöcheim abschließend unisono: „Die Herausforderungen sind groß und sie werden noch größer. Man muss etwas tun und der beste Zeitpunkt ist jetzt!

Kommentare (16)

  1. Glaubt wirklich jemand das es nicht am Preis liegt ?
    Glaubt wirklich jemand das die Warenverfügbarkeit von Amazon zu erreichen ist ?
    Glaubt wirklich jemand der Steuervorteil von Amazon ist zu erreichen ?
    Glaubt wirklich jemand er kann seine Angestellten so auspressen wie A…. ?
    Glaubt wirklich jemand mit Onlinehandel überleben zu können, wenn nämlich alle online verkaufen wird der einzige
    Effekt sein, ein Preis ohne Verdienst.
    Nachdem der VK bei Amazon meist beim EK vom Händler liegt und die Industrie die Adressen der Kunden durch diverse Aktionen zu bekommen versucht, wird es in Zukunft den Fachhandel wie bis jetzt nicht mehr geben, sondern nur mehr Dienstleister.
    Ob es stimmt oder nicht werden wir sehen, es läuft aber in diese Richtung. (Meine Meinung).

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    1. Ich sehe es anders. Es geht ja nicht darum, dass man Amazon Konkurrenz macht, da hätte man vor etlichen Jahren beginnen müssen und nicht zuschauen wie das Unternehmen wächst und wächst.. Vielmehr geht es darum die machbaren Dinge von Amazon zu übernehmen und ggfs. zu verbessern und ja, auch deren Schwachstellen zu nutzen.. Die sind ja nicht perfekt. Und betreffend Preis ist es nicht so, dass der beim EK vom Händler ist. Vielfach ist gerade bei Elektrogeräten der Amazon Preis höher als jener der in Geizhals ausgewiesen wird. Diese Mär vom billigsten Preis stimmt vielfach schon lange nicht mehr. Und im online Handel kann man gutes Geld verdienen, wenn man es richtig macht. Sich dem zu verschließen, wird dazu führen, dass jemand der nur auf den stationären Handel setzt, dann schnell Geschichte sein wird, denn die Kunden sind nun noch mehr mit Online vertraut als vor der Krise. Der Bereich Online ist eine Chance und keine schlimme Gefahr, man kann ein Feld bespielen, dass man in der Form früher niemals konnte. Also, warum nicht den beiden Herren eine Chance geben und dann eine Entscheidung treffen. Ich weiß, dass Herr Katzenbeisser schon immer polarisiert hat, aber man kann ihm wohl schwer einen gesunden Geschäftssinn absprechen. Er macht etwas, wenn auch für viele auf unkonventionelle Art und trägt nach außen eine positive Art.

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      1. Als Österreicher haben wir leider das „Pech“ das wir mit der gemeinsamen Sprache der DACH Region für Amazon zu einem der größten/wichtigsten Märkte gehören. In anderen EU Ländern, wo es sprachlich etwas schwieriger ist, dominieren durchaus regionale Webshops, wie Alza in Tschechien oder in den Niederlanden diverse lokale Größen: https://ecommercenews.eu/top-10-online-stores-in-the-netherlands . Diese waren natürlich schon etwas früher online als shoepping etc., und schlagen Amazon nicht hauptsächlich über den Preis, sondern auch über spezielle Lieferangebote, Abholshops und auch Wissen um regionale Stärken. Wer z.B. Wein aus Österreich bei Amazon bestellen will, ist sicher von der Auswahl NICHT überfordert, Spezielleres findet man gar nicht. Dafür kann man aber z.B. über shoepping keinen Zaunerstollen bestellen. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, dann baut die Regierung noch ein seltsames „Kaufhaus Österreich“, statt dass nationale Kräfte gebündelt würden. Vielleicht können die beiden Herren ja Impulse in diese Richtung geben.

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  2. „Top-Manager, der in der obersten Liga im Elektrohandel spielte“. Warum das ein Qualitätskriterium sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Viele Top Manager (speziell in Konzernen) sind in solche Postionen einfach nur gespült worden.

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    1. Ich glaube nicht, dass TP in diese Position „gespült“ wurde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich das hart erarbeitet hat. Und er war ein Spitzenmann an dieser Position, das muss man neidlos (auch als Wettbewerber) zugestehen

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    2. @topmanager: Diese fundierte Meinung haben Sie sicher aus eigener jahrelanger Erfahrung in Führungspositionen in Konzernen. Seien Sie doch bitte so freundlich, teilen Sie noch weitere Erfahrung! Wie hat Ihnen das Leben so mitgespült?

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  3. So viel ich gehört habe, benötigen die Merkur Mitarbeiter Dringend eine Verkaufsschulung (Motivation), jetzt wo sie auch Red Zac Produkte verkaufen können !
    Das hätte Potential ein paar tausend Leute zu Top Verkäufer zu machen ;-).

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    1. war natürlich nur ironisch gemeint und hat sich auf die „Sache“ Merkur verkauft UE bezogen !
      Ich schätze beiden Herren und finde es grundsätzlich absolut in Ordnung, dass hier neue Ideen und Projekte entstehen und sich gegen Amazon & Co behaupten zu können.

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    1. Ich finde es auch nicht ok auf den beiden herumzuhaken, Die beiden TUN wenigstens etwas und jammern bzw resignieren nicht nur. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie etwas Interessantes zu erzählen haben. Immerhin sind sie lange genug in der Branche

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  4. Na da haben sich die 2 Richtigen getroffen…
    Einer seit Beginn seiner Laufbahn unter dem Deckmantel eines Konzerns. Der Andere, na ja. Viel Blubb und BlahBlah… Erzählt was von hochwertigem Verkauf und zerreißt, ohne Nachfrage, in seinem Vorstellungsseminar seine eigenen Seminarpreise!
    Und wer schon mal bei MediaMarkt online eingekauft hat, weiß dann auch wie gut die aufgeholt haben. Ware online, nach Bestellung nicht lieferbar. Liefertermine werden nicht gehalten. Keine Info, kein Nix. Da wird sich aber Amazon fürchten…

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    1. Ich habe andere Erfahrungen gemacht als ich unlängst seit langem wieder etwas online bei Media Markt bestellte (ohne Liefergebühren), weil im Markt vor Ort nicht lagernd. An einem Sonntag; am Montag kam per e-mail die Info, dass die Kopfhörer bereits weggeschickt wurden, am Dienstag, dass diese am Nachmittag zugestellt werden. Ich habe vergeblich zuhause gewartet und stattdessen ein weiteres email vom Spediteur GLS erhalten, dass ich angeblich beim Zustellungsversuch nicht angetroffen wurde. Und musste das Produkt bei einem „Vertragspartner“ abholen. Dort hat man mir hinter vorgehaltener Hand bestätigt, dass GLS zurzeit wegen Überlastung oft gar nicht zum Kunden fährt.
      Das laste ich aber nur bedingt Media Markt an. In diesen Corona-Zeiten sind viele Händler und Spediteure vermutlich auf die unerwartete Steigerung der Online-Bestellungen logistisch nicht perfekt drauf eingestellt. Aber das bedeutet nicht, dass nur bei Amazon immer alles funktioniert.

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      1. Ich glaube jene die hier zynisch sind haben die Idee und das Potential überhaupt nicht verstanden. Hier ist sehr sehr viel Erfahrung geballt zur Verfügung. Und durch die nicht mehr vorgegebenen offiziellen Richtlinien – oder sagen wir: Maulkörbe – kann jede/r davon partizipieren! In Wahrheit eine riesen Chance die sich da jetzt bietet. Aber klar: wer eh schon alles weiss, der braucht natürlich die beiden Herren nicht…

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