Montag, 28. November 2022
E&W Podcast – Folge 3

Die Branche im Ohr – Teil 3: Steffi Bruckbauer im Gespräch mit Thomas Pöcheim

Wolfgang Schalko | 13.11.2022 | | 5  Podcast
Im dritten Teil von „Die Branche im Ohr“ hören Sie Steffi Bruckbauer im Gespräch mit Thomas Pöcheim. Im dritten Teil von „Die Branche im Ohr“ hören Sie Steffi Bruckbauer im Gespräch mit Thomas Pöcheim. In unserem neuen Podcast wollen wir Ihnen Menschen, die man kennt, so vorstellen, wie man sie noch nicht kennt. Im dritten Teil unseres Podcasts „Die Branche im Ohr” spricht Steffi Bruckbauer mit Thomas Pöcheim, in der Branche u.a. bekannt durch seine langjährige Tätigkeit (zuletzt als CPO) bei MediaMarkt(Saturn) Österreich. Heute ist Pöcheim „Portfoliomanager“ – was das genau ist, erklärt der gebürtige Oberösterreicher natürlich und gewährt zudem Einblicke in seinen Weg vom Lehrling an die Spitze von Österreichs größtem Elektrohändler. Darüber hinaus spricht er über seine Auszeit im Kloster, den Schlüssel zum Erfolg im Elektrohandel, über Begeisterungsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und vieles, vieles mehr.
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Kommentare (5)

  1. Vielen Dank für diesen interessanten Podcast mit einem sympathischen und authentischen Gast! Obwohl das Verhältnis zwischen E&W und MSH nicht immer einfach war, war Thomas Pöcheim stets ein ausgesprochen fairer, gut informierter und aufgeschlossener Gesprächspartner, der immer etwas zu sagen hatte und mit dem ich mich gerne ausgetauscht habe! Menschlich und fachlich top! Gerne mehr davon! 🙂

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  2. Es ist interessant, einem ‚geläuterten‘ Menschen zuzuhören, der erst jetzt jene Positionen einnehmen kann die seiner Überzeugung offenbar auch wirklich entsprechen, und nicht mehr durch Unternehmenslinien geprägt sind. Ob in seinem Carbonara Rezept Schlagobers vorkommt oder nicht, haben wir leider nicht erfahren.

    ‚Jedes Handy schafft Zugang zu einem breiteren Produktangebot und einen besseren Preis als Mediamarkt‘ (sinngemäß) – dafür wäre man mit lautem Zetern als Lieferant rausgeflogen, und wegen Blasphemie als kleinere Marke vielleicht gleich mit der Auslistung bedroht worden. ‚Leben und leben lassen‘ – auch hier schafft Hr Pöcheim einen Schwerpunkt für sein Training das sein Ex Arbeitgeber in den Zeiten des größten Macht-Rausch nicht ansatzweise gelebt hat, obwohl es angeblich Teil des Code of Conduct war. In der heutigen Zeit dient wohl die Bibel selten als Referenz zur Anlyse einer Unternehmenskultur, doch wer einmal die 7 Todsünden googelt, sich geistig in die 2010er Jahre versetzt: wieviele davon trafen auf Media Saturn zu, oder einfacher: gab es welche die nicht zutrafen? Von innen betrachtet, hatte Media/ Saturn 3 Säulen. Einerseits Schaffung einer Einkaufsmacht mit der sie fast allen Herstellern diktieren konnten was sie wollten, und sich Sauerein erlauben konnten so viel sie wollten. Zuerst Grund erfinden um Preis runterzureissen, dann Rechnung an Hersteller schicken – das prägte den Alltag, denn das Wachstum musste immer weitergehen, und das Vorjahr immer übertroffen werden. Key Account Manager MSB: höchst bezahlter weil schlimmster Job in der Branche. Legendär die Publikums-Beschimpfung eines Karsten Ottenberg (CEO BSH) anlässlich eines Management-Meetings der MSH – die ganze Branche lachte, denn da sprach einer aus was alle dachten. Säule 2: lokalen Wettbewerb mit GFs, die Gesellschafter sind, bekämpfen. Wobei diese Gesellschafter oft eher dem Bild afghanischer Warlords entsprachen. Säule 3: Leuten Gehälter zahlen die sie angesichts ihres Lebenslaufs niemals nirgendwo anders bekommen würden. Bitte sämtliche Scheinheiligkeit hierzu einstellen. MSB Manager scheffelten und scheffeln, da wurden die eigenen Überzeugungen schon gern hinten angestellt. Stichwort biblische Sünden: Als die länderübergreifende Preistransparenz durch Vergleichsportale in den späten 2000ern aufkam, und Säule 2 sinnlos wurde, hätte ein gutes Management reagieren müssen. Ich behaupte: gleich alle 7 dieser Todsünden haben dies verhindert.

    Für einen Neuanfang ist es nie zu spät, und was gibts Interessanteres als einem Menschen zu lauschen, der viel gesehen hat. Mit seiner Vergangenheit muss jeder selbst umgehen, aber das Geschehene soll auch beim Namen genannt werden dürfen. Gerade in Österreich wird gern vergessen woran man sich nicht gern erinnert. Die vernichteten Margen und prallen Bankkonten sind stumme Zeugen.

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    1. ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass sie jemals nur einen Tag Lieferant von Media Markt waren, bzw. an einem Termin mit dem Protagonisten teilgenommen haben.
      Alle ihre Geschichten entbehren jeder Grundlage!
      Ich durfte das Unternehmen in jedem Jahrzehnt begleiten, kann von vielen unterschiedlichen Charakteren und Unternehmertum berichten, aber dieses Geschwurbel nicht bestätigen.
      Im Gegenteil!
      Herr Pöcheim war steht’s um eine gewisse Balance der Kräfte bemüht.
      Am Produkt interessiert, im Umgang mit Lieferanten stilvoll und charmant.
      Die 7 Todsünden… wieviele treffen da wohl auf den Hörer zu? Neid, Zorn, Trägheit?
      Ich hingegen empfehle dem geschätzten Hörer die 7 Gaben des Heiligen Geistes und verbleibe mit freundlichen Grüßen,.

      P.S. mein Job ist weder hochbezahlt noch schlimm 😉

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    2. Lieber anonymer „Hörer“, danken sie allen ihnen zur Verfügung stehenden Geistern, dass sie mit Thomas Pöcheim nicht zurecht kommen, denn wenn ihre Fähigkeiten und ihr Selbstbewusstsein schon mit diesem fairen, aufrichtigen und charakterlich reinen Verhandlungstyp überfordert sind, gar nicht auszudenken, wie sehr andere ihr Leben erst aus dem Gleichgewicht bringen könnten!

      Keiner meiner Kollegen aus der Industrie kann ihre wirren Behauptungen auch nur im Ansatz nachvollziehen… hoffentlich haben sie einen Job, der ihnen den Schutz bietet, den sie offensichtlich brauchen! 🙏

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    3. irgendwie befremdliche Antworten des nach seiner Aussage gering bezahlten Lateinlehrers und des zweiten Lieferanten. Im Posting des Hörer werden Umstände beschrieben, wie ein Unternehmen in dem Hr P eine leitende Rolle hatte, wahrgenommen wurde. Und Sie meinen das nicht akzeptieren zu wollen? Wer nichts außer einer Justamenthaltung zu bieten hat, muss seine Sätze mit Worten wie ‚Schwurbeln‘ auffüllen. Es wurde ein System kritisiert in dem Hr P 30 Jahre lang diente. Ich finde eine kritische Auseinandersetzung mit einem derartig dominanten Marktteilnehmer, dem ein Grossteil des Mitbewerb zum Opfer fiel, höchst notwendig. Gerne mehr davon! Was für Sie nicht glaubwürdig ist, da lesen Sie einfach was anderes. Wie wär’s damit. Oder schreiben Sie mehr von ihrem traumhaften Alltag als Lieferant von der MSH. Der 11.11. war schon, das passt ganz ausgezeichnet.

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