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Mittwoch, 24. April 2024
Kosteneinsparungen

BSH Hausgeräte will weltweit rund 3500 Stellen streichen

Hausgeräte | Dominik Schebach | 25.02.2024 | | 11  
BSH Hausgeräte will weltweit 3500 Mitarbeiter abbauen. Die Produktion (hier bei BSH Dillingen) soll davon vorerst nicht betroffen sein. BSH Hausgeräte will weltweit 3500 Mitarbeiter abbauen. Die Produktion (hier bei BSH Dillingen) soll davon vorerst nicht betroffen sein. (© BSH Husgeräte) Wie die Süddeutsche Zeitung  am Freitagnachmittag berichtet hat, will nun auch die BSH Hausgeräte – auf der Basis des gegenwärtigen Geschäftsvolumens – weltweit rund 3500 Stellen abbauen. Der Personalabbau soll bis 2027 vollzogen werden, wobei bereits in diesem Jahr 1000 Stellen wegfallen sollen.
Laut Jahresbericht von Bosch verzeichnete der CE-Bereich des Konzerns (Elektrowerkzeuge und Hausgeräte) einen Rückgang von 7% (-1% wechselkursbereinigt).

Bei der Vorstellung des Jahresergebnisses 2023 am 7. Februar hat Bosch für seine CE-Sparte bestehend aus Elektrowerkzeugen und Hausgeräten einen Umsatzrückgang von -7% auf 19,9 Mrd. Euro gemeldet (wechselkursbereinigt -1%). Danach hat das Unternehmen Kürzungen bei Autozulieferung und Elektrowerkzeugen verkündet. Nun will Bosch offensichtlich auch in der Hausgerätesparte die Kosten senken.

Dazu soll allerdings die Produktion zunächst geschont werden und der Mitarbeiterabbau vor allem im „indirekten Bereich“ –  u.a. die Verwaltung – vorgenommen werden. Wie aus berichtet wird, wolle die BSH Hausgeräte GmbH die Anpassungen sozialverträglich umsetzen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen demnach vermieden werden. Zuletzt arbeiteten bei BSH laut Unternehmensangaben weltweit etwa 60.000 Menschen, davon rund 17.000 in Deutschland.

[Update, Montag, 26.2.2024 10:00] Wettbewerbsfähigkeit sichern

Inzwischen haben wir auch ein offizielles Statement von BSH Österreich erhalten. „Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die dafür nötigen Investitionen zu finanzieren, ist es erforderlich, Komplexität und Kosten bei der BSH deutlich zu reduzieren, insbesondere im Hinblick auf die sich rapide veränderte Marktlage und die anhaltend schwierige und rückläufige wirtschaftliche Situation. Dafür ist es zwingend notwendig, bestehende Strukturen zu überprüfen und die Organisation an die neue Strategie und die Wachstumsmärkte anzupassen. Das beinhaltet auch die bedarfsgerechte Anpassung von Personalstrukturen und Personalkosten. Auf Basis des aktuellen Geschäftsvolumens plant die BSH, global bis Ende 2027 rund 3.500 Stellen im indirekten Bereich abzubauen, davon 1.000 bereits in diesem Jahr“, so ein Sprecher des Unternehmens gegenüber elektro.at.

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Kommentare (11)

  1. Wenn man immer am hohen Ross sitzt und den Rest der Welt für unfähig anschaut, dann kracht es eben einmal. Da kann hin und her gerätselt werden, die Anderen haben eben massiv aufgeholt bzw. schon überholt.

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  2. Vielleicht sollte Bosch die eigenen Shops schließen, da ist nie jemand drinnen – zumindest nicht in dem in der SCS. Die Shops sind vermutlich ein Millionengrab, ebenso wie der Online-Shop……..

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  3. … und die ganze Welt dachte, dass die „Markeneigenen Onlineshops“ und „Stars der Preisvergleichsplattformen“ für die Hersteller die neue Cashcows sind…

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    1. Da ich dort schon einiges gekauft habe, reicht es mir wenn ich von deren eigenen Shops überzeugt bin. Hat alles perfekt funktioniert sowohl beim Vollautomat wie auch stationär beim Cookit und online aus deren Shop war am nächsten Tag der Vollautomat geliefert. Der Preis war mir dabei nicht wirklich wichtig. Ebenso Zubehörteil, im Bosch Geschäft in Wien beim dortigen Verkäufer bestellt und auf Rechnung nach Hause geliefert. Kein Händler wollte das tun.

      Es wird wenig helfen, wenn man im Handel auf beleidigt tut und auf Marken verzichtet. Ich nenne das Zombie-Stores, wenig zum Ansehen für Kunden, TV’s die nicht eingeschaltet sind, Produkte die es nicht ins Lager geschafft haben und nur als Aussteller im Geschäft stehen und man an Ersatzteilbestellungen kein Interesse hat. Es gibt ja einige Geschäfte die diese Transformation gut überstanden haben und andere die es eben nicht schaffen werden. Ich traue mir wetten von jenen die ein gutes Konzept haben wird man hier nichts wirklich negatives lesen.

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      1. ja.. genau… jetzt reiten die „Kapazunder “ aus um es dem Fachhandel rein zu drücken wie „Old School“ er nicht wäre. ( habt’s aber lange gebraucht zum nachdenken )

        Da kann man nur lachen..

        Du kannst den Cookit oder was auch immer bestellen wie Du willst und rumtrompeten wie zufrieden Du warst/ bist… DIE MITARBEITER WERDEN TROTZDEM ABGEBAUT..

        Zum Thema Cookit… Es fragt so gut wie NIEMAND nach dieser Küchenmaschine. .

        Der Thermomix von Vorwerk ist da schon in aller Munde..

        Da müsst ihr schon früher aufstehen, um den Thermomix – VertreterInnen voraus zu sein mit eurem exklusiven Getue.

        Alles Gute..

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        1. Die Thermomix war jetzt kein Thema, die ist eher etwas für Fans des direkten Vertriebs. Warum die zur Verteidigung des Fachhandels hergenommen wird ist jetzt nicht logisch. Mir persönlich ist Vorwerk vollkommen egal, die sollen den Direktvertrieb nach alter Schule gerne machen, man sieht ja wie es die meisten Firmen diesbezüglich zaubert (Tupperware udgl.) Alles ein Modell der Generation „vor Internet“. Wenn man rein nach den Möglichkeiten betrachtet, dann ist weder Thermomix noch Cookit eine Sache sondern das Lidl Produkt „Monsieur Couisine“, kostet im Vergleich nichts und hat tausende zufriedene Anwender. Und ja, erraten auch dieses Thema hat genau nichts mit dem Fachhandel zu tun. Die Kritik daran bleibt aufrecht, dass man da offenbar ein Glaskinn trifft ist bedauerlich.

          Wenn man sich nur am Cookit abarbeiten will, sehr gerne. Das Thema wenig Frequenz im Fachhandel wird sich dadurch weder bessern noch verschlimmern. Da braucht man nicht nachdenken, da hilft eine Tour durch Österreich zur Blitzerkenntnis. Gefühlt 2/3 haben ein Thema, 1/3 dürfte es ganz gut gehen, die haben eben schon die Hausaufgaben gemacht und man kann eh nur raten, die Tipps der Einkaufskooperationen anzunehmen und umzusetzen.

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          1. Thermomix , Cookit oder Monsieur Cousine haben sehr wohl etwas mit der Verteidigung des Fachhandels zu tun, wenn man das Ganze fertig denkt.
            .. Stellvertretend gilt das nicht nur für Küchenmaschinen.

            Alle drei sind im Fachhandel nicht oder nicht wirklich zu bekommen, und dann kommt immer Jemand und zeigt auf Kundenfrequenzen oder zu wenig Engagement … ( ein bissl armselig… man macht es sich eben einfach..)

            – Da gibt es den Direktvertrieb von Vorwerk. ( Es sind die jungen Frauen / Mütter.. aus der GENERATION INTERNET, die mit Herzblut ihrer Nachbarin OFFLINE den Thermomix verkaufen wollen.

            – Dann gibt es Produkte die über Lebensmittel – Discounter vertrieben werden. Natürlich zum absoluten Discount – Preis.

            – Der Cookit kommt von einem langjährigen Industriepartner des Fachhandels/ Gewerbe.
            Entweder kann der Konsument das Ding beim Hersteller, selbst, bei Cookit Influencern oder bei ausgewählten Großflächen kaufen.

            In der realen Welt, weiß.. nach unserer Erfahrung.. so gut wie Niemand, was die Cookit eigentlich ist.( Da heißt es dann immer: ahhh.. ist das nicht so etwas wie der Thermomix ? )

            Branchen – Experten des Fachhandels könnten natürlich Aufklärung und Werbung / Klassisches Vorkochen ( ONLINE und OFFLINE ) betreiben… aber wozu, wenn sie von der Industrie als Vertriebspartner sowieso nicht gewünscht sind ..

            DeLonghi / Kenwood hat es auch einige Zeit bei Der Cooking Chef -Gourmet mit Exclusivität ohne Fachhandel versucht.
            Mittlerweile bekommt man sie… aber nicht Fachhandelsfreundlich. Jetzt versuchen Sie es eben über Lebensmitteldiscounter e.t.c. .. also genau das Gegenteil wie vorher.

            Die Tipp’s der KOOP’s sind immer super, aber die oben genannten ( trendigen ) Produkte bekommst du dort nicht.

            Alles Gute

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      2. ist jetzt nur die Frage welcher BSH MA sich hinter dem Anonymous zu verstecken versucht, denn sie sind weder Kunde und schon gar kein Händler… ich habe da so einen Verdacht :-). Weiterhin viel Erfolg mit den eigenen shops, sind ja sicher eine cashcow!

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    1. BSH wird es definitiv viel besser als Miele ergehen. Der Konzern ist breiter aufgestellt, hat viel mehr Innovationskraft, ist mit seinen mehr als vierzig Fabriken weltweit aufgestellt und bedient dadurch viel mehr Märkte.
      Auch das Preis-Leistungsverhältnis, die Reparierbarkeit der Produkte durch die Leistbarkeit der Ersatzteile ist um Klassen besser.

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