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Mittwoch, 24. April 2024
Mit 29. März 2024

Gigaset Smart Home App und Cloud-Services werden eingestellt

Telekom | Dominik Schebach | 28.03.2024 | | 3  
Gigaset Smart Home App und Cloud-Services werden eingestellt. Gigaset Smart Home App und Cloud-Services werden eingestellt. Vergangenen September hat Gigaset überraschend Insolvenz angemeldet. Das hat nun eine unangenehme Folge: Gigaset Smart Home wird eingestellt. Das betrifft nicht nur die Produktion der Hardware, sondern vor allem auch die dazugehörige App sowie die Cloud-Dienste, welche nicht weiter betrieben werden.

Ende Jänner wurde im Rahmen des Insolvenzverfahrens ein Käufer für die Gigaset Communications GmbH gefuden. Die Snom Solutions GmbH bzw. deren Muttergesellschaft VTech Holding wird die Telekommunikations-Sparte des deutschen Herstellers übernehmen.

Wie Gigaset allerdings auf seiner Webseite nun mitteilt, wird das Smart Home/Care-Geschäft nicht übernommen. „Ein alternativer Erwerber für den Smart Home/Care Bereich konnte trotz intensiver Bemühungen und Unterstützung durch einen renommierten M&A Berater nicht gefunden werden“, heißt es seitens des Unternehmens.

Die Auswirkungen sind drastisch und werden bei den Kunden sowie im Handel kaum gut ankommen: Die Cloud-Dienste der Smart Home/Care Produkte müssen laut Gigaset zum 29. März 2024 eingestellt werden. Eine Aufrechterhaltung sei insolvenzrechtlich nicht möglich. Dadurch werden die Apps für die Smart Home/Care Produkte und die vernetzten Sensoren und Geräte nicht mehr nutzbar sein. Das betrifft auch die vernetzten Kamera-Modelle des Herstellers. Nur der lokale Alarm des Gigaset-Rauchmelders funktioniert weiterhin. Eine Rücksendung der Geräte ist laut Gigaset nicht möglich.

Smart Home-Kunden von Gigaset können bloß per Formular ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden. In diesem Fall ist das Forderungsformular ausgefüllt an White & Case LLP, Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger, Königswall 21, 44137 Dortmund einzusenden.

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Kommentare (3)

  1. Uiuiui, dann müssen die Menschen nun wieder manuell das Licht einschalten, die Jalousien rauf kurbeln, die Heizung am Thermostat direkt bedienen, … und Musik vielleicht auch noch über ein altes UKW-Radio hören. Ein bisschen überzeichnet natürlich und traurig/ärgerlich für diejenigen, die viel Geld investiert haben. Aber ich habe halt auch diesen Smart Home Hype nie wirklich verstanden.

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  2. Puh. Gut, dass ich mich für ein alternatives Smart-Home-System mit unabhängigem, lokalem Serverkonzept entschieden habe.

    Beinhart, mit einem Tag Vorlaufzeit alles – inkl. Alarmanlage – noch vor/während des Osterurlaubs abzudrehen.

  3. das ist die offizielle Meldung

    Eine Rücksendung der Geräte ist leider nicht möglich. Wir empfehlen Ihnen stattdessen die Geräte umweltgerecht auf einem Wertstoffhof in Ihrer Nähe zu entsorgen.

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