Mittwoch, 23. September 2020
Hot!Post von VKI-GF Franz Floss

VKI-Stellungnahme zum „Preisvergleich“

Hintergrund | Wolfgang Schalko | 15.12.2011 | Downloads | | 8  

Ebenso rasch wie energisch hatte Wolfgang Krejcik auf den Preisvergleich Deutschland – Österreich des VKI reagiert. Besonders sauer ist dem Bundesgremialobmann die Empfehlung, Produkte im Ausland zu kaufen, aufgestoßen. Nachdem E&W-Herausgeber Andreas Rockenbauer im Editorial der aktuellen Printausgabe ebenfalls auf dieses Thema eingegangen war, griff nun auch VKI-GF Franz Floss zur Tastatur. Doch lesen Sie am besten selbst, was es seitens des VKI zu sagen (bzw. nicht zu sagen) gibt…

Hier die vollständige, unkommentierte Reaktion des VKI-Geschäftsführers:

Sehr geehrter Herr Komm. Rat Krejcik!
Sehr geehrter Herr DI Rockenbauer!

Sachliche Auseinandersetzung und Kritik an VKI-Ergebnissen sind für uns/mich kein Problem. Als Konsumentenvertretung sind wir immer wieder in Konfliktsituationen, u.a. auch mit Unternehmen. Bei allem Verständnis für Emotionen Ihrer Branche: Der in Ihrem Magazin „E&W“ angeschlagene Ton entspricht nicht  jenem einer seriösen Auseinandersetzung.

Eine Wortwahl wie „der VKI dreht durch“, ist „verhaltensauffällig“, „der Schwachsinn kennt keine volkswirtschaftlichen Grenzen“, „substanzlose und reflexartig vorgetragenen Wortspenden“  (Editorial von Elektro und Wirtschaft 12/2011) oder „durchgeknallte Konsumentenschützer“ (Cover E&W)  ist weder eine Wortwahl, der ich mich bedienen würde, noch eine sachliche Kritikebene.

Zur Sache selbst möchte ich darauf hinweisen, dass sich heute viele Konsumenten vor Kaufentscheidungen im Internet informieren und grenzüberschreitend Preise vergleichen. Der EU- Binnenmarkt wurde ja auch mit dem Argument geschaffen, dass die Konsumenten mehr Vorteile durch mehr  Wettbewerb und europaweiten Einkaufsmöglichkeiten haben. Alle europäischen Konsumentenorganisationen sehen es daher als ihre Aufgabe, Verbraucher darüber zu informieren

Wir haben die Preise identischer Produkte im In- und Ausland erhoben und festgestellt (wie uns auch viele Konsumenten mit eigenen Beispielen belegen) – dass das Preisniveau im Inland vielfach höher ist. Herr Komm. Rat Krejcik betont im E&W Artikel selbst: „Der österreichische Handel bezahlt bei vielen Lieferanten zu viel“.
Dem VKI vorzuwerfen, Konsumenten auf mögliche Vorteile des Binnenmarktes hinzuweisen, ist bemerkenswert.

Noch eine grundsätzliche Anmerkung: Mit Werbungen wie „Geiz ist Geil“ unterstützen Branchenmitglieder selbst den Trend zur unreflektierten Jagd nach dem billigsten Preis. Sie vermitteln dem Konsumenten letztlich auch, dass hochwertige Qualität zu „Schnäppchenpreisen“ erhältlich sei. Der Hinweis sei mir noch gestattet, dass gerade der VKI in vielen Tests diesem Kaufverhalten entgegen wirkt. Nicht zuletzt deshalb beziehen wir den Preis grundsätzlich nicht in unsere Produktbewertungen ein.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Franz Floss
Geschäftsführer
Verein für Konsumenteninformation

 

P.S. Das Editorial der E&W-Dezemberausgabe sowie das Interview mit Wolfgang Krejcik finden Sie als PDF-Files gleich nachstehend.

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Kommentare (8)

  1. Hallo TS!

    Ich weiß zwar nicht wie alt Sie sind, aber werden sie wirklich mit 75 oder 80 ihre Batterien fürs Hörgerät oder für die Fernbedienung mit 75 bis 80 oder älter im Internet bestellen?
    Glauben Sie das sie das noch schaffen werden?
    Außerdem wenn alle im Internet bei Lageristen bestellen ist die Infrastruktur obsolet, sowie die Arbeitsplätze, dann hat eh keiner mehr ein Geld – dann wird im ach so tollen Internet auch nichts mehr bestellt.
    Gute Nacht Europa! Geiz ist ja so was von GEIL!

  2. Äpfel mit Birnen vergleichen? Ist beim VKI nicht ganz neu!

    Wenn man schon internationale „Preisvergleiche“ anstellt, dann sollte man von einer verantwortungsvollen Organisation (V.K.I. ??) verlangen können, dass auch ordentlich recherchiert wird.
    „Eindiminsionale Vergleiche“ sind oftmals eine Spezialität in Aussendungen des V.K.I. (schlechte Recherche – auch bei so manchen Produktvergleichen!).

    Lange Diskussionen und Widerrufsartikel bringen GAR NICHTS, weil diese von den Zielgruppenlesern nicht mehr wahrgenommen werden.

    FAKT ABER IST:
    ES BESTEHT EIN („EINDIMINSIONAL WAHRGENOMMENER“) PREISUNTERSCHIED!

    FAKT IST ABER (IN DIESEM FALL) AUCH:
    DIESER „UNTERSCHIED“ LIEGT HAUPTSÄCHLICH AN DER UNTERSCHIEDLICHEN ABGABENSITUATION!

    WIE KANN MAN DAS ÄNDERN?

    Man müsste die „Abgabensituation“ international VEREINHEITLICHEN!

    Entweder UNSER „großzügiges Abgabenniveau“ auf INTERNATIONALE WERTE ZU SENKEN!

    ODER

    unser „großzügiges Abgabenniveau“ INTERNATIONAL ZU ETABLIEREN!

    WENN DER V.K.I. DIESEN WUNSCH (DIE „SELBEN NIEDRIGEN PREISE“ WIE Z. B. IN DEUTSCHLAND) ÄUSSERT, DANN SOLLTE ER AUCH ENTSCHIEDEN GEGEN DIE INTERNATIONAL UNTERSCHIEDLICHEN KOSTEN („ARBEITSBEDINGUNGEN“) AUFTRETEN – UND ALLE ORGANISATIONEN DIE DAS TUN UNTERSTÜTZEN!

    TUT ER DAS?

    WENN NUN DAS V.K.I (absichtlich oder aufgrund mangelnder Recherche) VERSCHWEIGT, DASS „PREISUNTERSCHIEDE“ AUFGRUND UNTERSCHIEDLICHER ABGABEN ZUSTANDE KOMMEN, so ist das allein schon ein grober, auch moralisch verwerflicher Akt. Eine Empfehlung darüber hinaus in („lapidar“) good old Germany einzukaufen (und Leser dabei logistisch unterstützen zu wollen) IST UNVERZEIHLICH DISQUALIFIZIERT DIESES MEDIUM UND DIE DAHINTER STEHENDE ORGANISATION NICHT NUR ETHISCH UND MORALISCH, SONDERN AUCH JOURNALISTISCH UND SACHLICH TOTOAL!

    Wenn nun der GF. dieser Organisation, diese Vorgangsweise sogar nocht unterstützt (ablenkend die Wortwahl „anprangert“ und eine sachliche Auseinandersetzung einfordert), so kann man eine MORALISCH ETHISCHE, SACHLICHE UND JOURNALISTISCHE DISQUALIFIKATION auch über die Führung des V.K.I. aussprechen (sachlich ist in diesem Artikel nämlich gar nix)!
    DISQUALIFIKATION tut den Damen und Herren dort nicht wirklich weh und drumm ist es diesen auch weitgehend egal.

    V.K.I. – vergleicht Äpfel mit Birnen oder Quatsch mit Soße – ein Vergleich, der eigentlich gar keiner ist!

    Da die sachliche Grundlage (nicht ordentlich recherchiert) nicht richtig angeführt wurde und die Tatsache („PREISUNTERSCHIED“) ausschließlich denjenigen zur Last gelegt werden, die eigentlich NICHTS dagegen machen können (alle Händler und Gewerbetreibenden, die ordnungsgemäß ihre überzogenen und überhöhten Abgaben in unserem wunderschönen Österreich leisten!)!

    V. K. I. – Verein zur Konsumenten Irritation!

    „Die Idee lebt“!
    Wir machen jetzt alle einen Internetshop mit Sitz (Postfach) auf den Bahamas, liefern nach Österreich, scheren uns einen Dreck um Produkte und Kunden – und mit den gesparten Abgaben besuchen wir dann unsere Firmenadresse (First Class Hotel) und machen Urlaub!

  3. Wir leben im 21. Jahrhundert – noch nicht mitbekommen?

    Ganz ehrlich, für wie unmündig und dämlich haltet man die Österreicher?

    Das was der VKI erhoben hat ist wahrhaft ein \“alter Hut\“, ihm kann man keinen Vorwurf machen. Mich wundert vielmehr, dass der VKI mit dieser Story um 5 Jahre zu spät rauskommt und sich die altbackene, eingesessene E-Landschaft in Östereich darüber brüskiert. Als \“Grenzgänger\“ zum deutschen Bundesgebiet weiß man das bereits seit vielen Jahren. Moderne Kommunikationstechnik die allerorts und allerwelts lobgepriesen wird ermöglicht eine Rechereche sogar im POS! Wenn dann gelangweilte, unterbezahlte und ungepflegte \“Verkäufer\“ dann nicht einmal den Mund aufbekommen, ist es ein Leichtes, auf Knopfdruck sich die Waren aus Deutschland, ja sogar aus dem fernen Osten zu beziehen, und das um tatsächliche 20% günstigere Preise, ja mitunter mit moderaten Transportkosten durch private Dienstleister. Das ganze sogar in hoher Geschwindigkeit (viele \“neue\“ Produkte gibt es im österr. Handel ohnedies nur auf Bestellung…). Dazu kommt noch die Sicherheit der Finanztransaktion und die Möglichkeit bei Nichtgefallen problemlos die Ware zu retournieren und den Geschäftsfall zu widerrufen.

    Mann nenne mir nur bitten einen einzigen wahrhaften Grund, warum ich die Produkte in Österreich kaufen soll, wir sind ja in der \“tollen\“ EU, bitte sehr.

    Und mit Verlaub, das Argument, der Handel in Österreich hätte schlechtere Einkaufskondis bei der Industrie, ist wohl ein Witz. Ich kenne die Ö-Landschaft sehr sehr gut, und ich weiß, dass in Schlüsselpositionen einfach nur sehr viele Unterlasser und unaufgeschlossene unmutige \“Positionsinhaber\“ sitzen, leider… Tja, die Wahrheit ist halt mal so und der Konsument entscheidet, da hilft kein müder Krejcik, keine Belehrungen, kein Jammern sondern nur eines: IN LÖSUNGEN DENKEN, NICHT IN PROBLEMEN!!

    Es wäre soo einfach, aber das behalte ich vorerst für mich 🙂

    Schöne Grüße und Kopf hoch,
    die EU, das Internet und good old germany gibt´s sicherlich noch sehr sehr lange.

  4. Wir leben im 21. Jahrhundert – noch nicht mitbekommen?

    Ganz ehrlich, für wie unmündig und dämlich haltet man die Österreicher?

    Das was der VKI erhoben hat ist wahrhaft ein „alter Hut“, ihm kann man keinen Vorwurf machen. Mich wundert vielmehr, dass der VKI mit dieser Story um 5 Jahre zu spät rauskommt und sich die altbackene, eingesessene E-Landschaft in Östereich darüber brüskiert. Als „Grenzgänger“ zum deutschen Bundesgebiet weiß man das bereits seit vielen Jahren. Moderne Kommunikationstechnik die allerorts und allerwelts lobgepriesen wird ermöglicht eine Rechereche sogar im POS! Wenn dann gelangweilte, unterbezahlte und ungepflegte „Verkäufer“ dann nicht einmal den Mund aufbekommen, ist es ein Leichtes, auf Knopfdruck sich die Waren aus Deutschland, ja sogar aus dem fernen Osten zu beziehen, und das um tatsächliche 20% günstigere Preise, ja mitunter mit moderaten Transportkosten durch private Dienstleister. Das ganze sogar in hoher Geschwindigkeit (viele „neue“ Produkte gibt es im österr. Handel ohnedies nur auf Bestellung…). Dazu kommt noch die Sicherheit der Finanztransaktion und die Möglichkeit bei Nichtgefallen problemlos die Ware zu retournieren und den Geschäftsfall zu widerrufen.

    Mann nenne mir nur bitten einen einzigen wahrhaften Grund, warum ich die Produkte in Österreich kaufen soll, wir sind ja in der „tollen“ EU, bitte sehr.

    Und mit Verlaub, das Argument, der Handel in Österreich hätte schlechtere Einkaufskondis bei der Industrie, ist wohl ein Witz. Ich kenne die Ö-Landschaft sehr sehr gut, und ich weiß, dass in Schlüsselpositionen einfach nur sehr viele Unterlasser und unaufgeschlossene unmutige „Positionsinhaber“ sitzen, leider… Tja, die Wahrheit ist halt mal so und der Konsument entscheidet, da hilft kein müder Krejcik, keine Belehrungen, kein Jammern sondern nur eines: IN LÖSUNGEN DENKEN, NICHT IN PROBLEMEN!!

    Es wäre soo einfach, aber das behalte ich vorerst für mich 🙂

    Schöne Grüße und Kopf hoch,
    die EU, das Internet und good old germany gibt´s sicherlich noch sehr sehr lange.

  5. Wir leben im 21. Jahrhundert – noch nicht mitbekommen?

    Ganz ehrlich, für wie unmündig und dämlich haltet man die Österreicher?

    Das was der VKI erhoben hat ist wahrhaft ein „alter Hut“, ihm kann man keinen Vorwurf machen. Mich wundert vielmehr, dass der VKI mit dieser Story um 5 Jahre zu spät rauskommt und sich die altbackene, eingesessene E-Landschaft in Östereich darüber brüskiert. Als „Grenzgänger“ zum deutschen Bundesgebiet weiß man das bereits seit vielen Jahren. Moderne Kommunikationstechnik die allerorts und allerwelts lobgepriesen wird ermöglicht eine Rechereche sogar im POS! Wenn dann gelangweilte, unterbezahlte und ungepflegte „Verkäufer“ dann nicht einmal den Mund aufbekommen, ist es ein Leichtes, auf Knopfdruck sich die Waren aus Deutschland, ja sogar aus dem fernen Osten zu beziehen, und das um tatsächliche 20% günstigere Preise, ja mitunter mit moderaten Transportkosten durch private Dienstleister. Das ganze sogar in hoher Geschwindigkeit (viele „neue“ Produkte gibt es im österr. Handel ohnedies nur auf Bestellung…). Dazu kommt noch die Sicherheit der Finanztransaktion und die Möglichkeit bei Nichtgefallen problemlos die Ware zu retournieren und den Geschäftsfall zu widerrufen.

    Mann nenne mir nur bitten einen einzigen wahrhaften Grund, warum ich die Produkte in Österreich kaufen soll, wir sind ja in der „tollen“ EU, bitte sehr.

    Und mit Verlaub, das Argument, der Handel in Österreich hätte schlechtere Einkaufskondis bei der Industrie, ist wohl ein Witz. Ich kenne die Ö-Landschaft sehr sehr gut, und ich weiß, dass in Schlüsselpositionen einfach nur sehr viele Unterlasser und unaufgeschlossene unmutige „Positionsinhaber“ sitzen, leider… Tja, die Wahrheit ist halt mal so und der Konsument entscheidet, da hilft kein müder Krejcik, keine Belehrungen, kein Jammern sondern nur eines: IN LÖSUNGEN DENKEN, NICHT IN PROBLEMEN!!

    Es wäre soo einfach, aber das behalte ich vorerst für mich 🙂

    Schöne Grüße und Kopf hoch,
    die EU, das Internet und good old germany gibt´s sicherlich noch sehr sehr lange.

  6. Themenverfehlung

    Zur Sache selbst und den Vorwürfen (ungleicher Preisverlgleich) wurde aber von Herrn Floss in keiner Weise eingegangen!

    Aber ist ein typisches Verhalten, wenn man sachlich nichts wirklich entgegenzuwirken hat:

    * Dem anderen Fehlverhalten vorzuwerfen (um abzulenken?)
    * Punkte hervorzuheben, wo man eigentlich ohnehin dacor ist

    Meiner Meinung sollte das Minimalziel sein, dass der VKI auf die möglichen Umstände die zu Preisdifferenzen führen können (unterschiedliche Urheberrechtsabgaben) in seinen Berichten aufmerksam macht.

    Oder noch besser: eine Harmonisierung des UrhG auf EU Ebene (haben wir dafür keinen passenden Lobbyisten 🙂

  7. Auf, auf, Ihr Arbeiter… auf, auf, Genossen…

    Sehr geehrter Hr. Floss und Gesinnungsgenossen!

    Ich finde die Wortwahl der E&W etc. absolut nicht verfehlt. Ganz im Gegenteil sollten sich die Herren und Damen „Konsumenteninformierer“ selber hinterfragen, aus welchem Beweggrund Sie selber einen Kreuzzug gegen die heimische Wirtschaft (ihren Brötchengeber) einleiten. Noch dazu mit absolut unfairen und keinesfalls transparenten Vergleichen.

    Ich finde es bedenklich, dass in einem Medium eines staatlich geförderten Vereines derartige Vergleiche angestellt werden. Zum Glück hat der VKI einen gleichsamen Rechtsstatus mit jedem Vogelzüchter- oder Gartengestaltungsverein. Daher muss man sich in der Aussenwirkung umso reisserischer geben, um seine bröckelnde Daseinsberechtigung zu legitimieren.

    Ich bitte zur Kenntniss zu nehmen, dass diese Aussenwirkung vielleicht bei Ihrer Kernzielgruppe, die wiederrum Ihresgleichen wiederspiegelt gut ankommt. Jedoch werden diejenigen, die Ihr Produkt mit eingezahltem Steuergeld finanzieren wahrscheinlich sehr verwundert lesen, wie man in Ihrem Medium auf Seite 3 eine Anleitung zum Händler „drücken und pressen“ gibt und 5 Seiten später wird ein Ethikbericht bei Produzenten durchgeführt, ob dort bei den Arbeitsbedingungen eh alles in Ordnung ist!

    In diesem Sinne Genosse Floss – Ihr Verhalten hat meine Einstellung absolut gefestigt, dass ich mir JEDE maschinelle Erleichterung kaufen muss, damit ich hierfür keine menschliche Arbeitskraft benötige, und somit meine überhöhten Preise auf das deutsche Niveau senken kann! Dies ist jedoch für Hetzer aus geschützten Bereichen irrelevant, da die Beiträge zur Sozialversicherung und den Pensionen ohnehin von anderen bezahlt werden!

    Im Grunde sind Sie der wahre Klassenfeind!

    In diesem Sinne würde ich bitten miteinzustimmen (ich denke Sie kennen den Text):

    Völker, hört die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Der VKI
    erkämpft das Menschenrecht.

  8. Der Konsumentenschutz soll auch die Arbeitsplätze seiner Konsumenten schützen

    Die Problematik ist die das Kunden (auch im Handel angestellte) den Wert des Produktes nicht mehr bezahlen wollen wenn im Geizhals Wohnzimmerhändler zum EK +3% anbieten oder in anderen Ländern aufgrund anderer Abgaben die Preise niedriger sind.

    Der Schaden tritt dann ein wenn die Infrastruktur gefährdet wird.

    Schauen sie früher gab es in jedem Ort einen Schneider und einen Schuster der seine Produkte in der höchsten Qualität herstellte.
    Danach kamen die Maschinen, dann wurden die Maschinen nach China verkauft – und Heute kommen viele Schuhe, Brillen etc etc. aus China.

    Die Konsumentenschützer sind froh, denn sie haben ihr Ziel, möglichst günstige Waren für Alle, erreicht.
    Leider gibt es Heute keine Schuster mehr, keine Schneider, die Pharmaindustrie lässt in Indien und China die Arzneistoffe synthetisieren, die Unterhaltungselektronikindustrie haben ihre Produktionsstätten nach China verlagert.

    Jetzt muss man die Konsumentenschützer aber auch die Sozialversicherung fragen ob es moralisch ist, das auf Kosten anderer (schlechte Arbeitsbedingungen (Foxconn), kein Umweltschutz) für uns billige Produkte erzeugt werden?

    Noch dazu wo sind die Arbeitsplätze geblieben, die einstmals in Europa gewesen sind?

    Die Chinesen haben sich mit dem Geld unserer Bürger saniert und wir bluten aus.

    Deswegen bin ich der Meinung das der Konsumentenschutz so wichtig er auch ist, sehr feinfühlig und „nachhaltig“ mitdenkt welche Empfehlungen er abgibt.

    Es gibt zahlreiche Beispiele, die ich aber jetzt nicht noch einmal anführen möchte, die schädlich waren.

    Es ist schon klar das ein Magazin reißerisch sein muss das es wahrgenommen wird, und das bad news good news sind.
    Aber im Endeffekt wenn die Infrastruktur schlechter wird, die Arbeitsplätze immer mehr verschwinden werden die Konsumenten für den „Konsument“ auch kein Geld mehr haben.

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