Samstag, 21. Mai 2022
Öffnung und Weihnachtsgeschäft für stationären Handel überlebenswichtig

WKÖ-Trefelik: „Wir brauchen die Öffnung am 13. Dezember“

Hintergrund | Julia Jamy | 03.12.2021 | | 1  
Handelsobmann Rainer Trefelik appelliert an die Politik das Versprechen des Lockdown-Endes am 12. Dezember zu halten. Handelsobmann Rainer Trefelik appelliert an die Politik das Versprechen des Lockdown-Endes am 12. Dezember zu halten. Die Vorweihnachtszeit ist gleichzeitig auch die umsatzstärkste Zeit im Handel. Handelsobmann Rainer Trefelik appelliert daher an die Politik das Versprechen des Lockdown-Endes am 12. Dezember zu halten. Der derzeitige Lockdown habe nämlich „massive Auswirkungen für die österreichischen Handelsbetriebe."

„Wir sind bereit und können sicher öffnen! Das haben wir schon mehrmals unter Beweis gestellt. Und Daten der AGES bestätigen, dass es im Handel kaum Infektionen gab und sie es daher auch nicht geben wird. Daher appelliere ich an die Regierung: Lassen Sie uns am 13. Dezember aufsperren“, so Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Auch Martha Schultz, Vizepräsidentin der WKÖ, appelliert an die Politik das Versprechen des Lockdown-Endes am 12. Dezember zu halten:  „Die Politik hat zu Beginn des Lockdowns von einem Zusperren für 20 Tage gesprochen und auch seither mehrmals den 12. Dezember als Ende des Lockdowns genannt. Dieses Datum muss halten, denn die Betriebe brauchen einen Fahrplan, auf den sie sich verlassen können.“ So sei die Wirtschaft bereit gewesen, einen kurzen, harten Lockdown mitzutragen: „Wir helfen, wo wir können, um die Corona-Situation in den Griff zu bekommen. Aber ein ewiges Hinhalten wollen und können wir uns nicht mehr leisten“, betont Schultz.

Massive Auswirkungen

Die Vorweihnachtszeit ist gleichzeitig auch die umsatzstärkste Zeit im Handel. Der derzeitige Lockdown habe daher massive Auswirkungen für die ohnehin schon krisengebeutelten österreichischen Handelsbetriebe und treibe viele Unternehmen in die Liquiditätskrise. Auch wenn die Unterstützungsmaßnahmen der Regierung, wie zum Beispiel der Ausfallsbonus oder die Verlängerung der Kurzarbeit wichtig seien, könne der Ausfall des Weihnachtsgeschäfts nicht kompensiert werden. Auch eine Anpassung der Eintrittsschwelle beim Verlustersatz wäre für die Handelsbetriebe noch wichtig. Diese bildet aufgrund des monatsübergreifenden Lockdownzeitraums die Betroffenheit der Betriebe nicht adäquat ab.

Der stationäre Handel brauche aber vor allem die Öffnung und seine Kunden. „Die passenden Weihnachtsgeschenke warten im österreichischen Fachhandel auf alle Christkindln und Weihnachtsmänner. Daher nutzen Sie die Beratung, probieren Sie unsere Waren und gustieren Sie“, so Trefelik in Richtung Konsumenten. Und vor allem: „Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke in den österreichischen Geschäften“, so der Handelsobmann.

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Kommentare (1)

  1. WKÖ schwach und unnötig wie immer.
    Billa, Spar, Hofer, Lidl usw., Alle haben offen. Ein kleiner Händler darf für ein paar Leute am Tag nicht offen haben, da gibt es doch überhaupt keinen vernünftigen Grund. Der Wirtschaftskammer fällt sonst nichts ein, so wie, Bitte ich will auch eine Schokolade.

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