Mittwoch, 18. Mai 2022
Sicheres Shopping wird zugesichert

HV besteht auf Abschaffung des „2G-Regimes“ im Handel bis spätestens 4. Februar

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 28.01.2022 | |  
Handelsverband GF Rainer Will pocht auf die ehestmögliche Abschaffung des, wie er sagt, „2G Regimes“ im Handel bis 4. Februar 2022. Handelsverband GF Rainer Will pocht auf die ehestmögliche Abschaffung des, wie er sagt, „2G Regimes“ im Handel bis 4. Februar 2022. Erneut pocht der Handelsverband auf eine ehestmögliche Abschaffung des „2G-Regimes“ im nicht-lebensnotwendigen Handel bis allerspätestens 4. Februar 2022. Der Verband führe laufend Gespräche mit der Bundesregierung und den Landeshauptleuten, dabei werde erfreulicherweise immer mehr Verständnis für die Forderung des Handels gezeigt.

Der österreichische Handelsverband pocht weiterhin auf eine ehestmögliche Abschaffung des 2G-Regimes im nicht-lebensnotwendigen Handel bis allerspätestens 4. Februar (vor Beginn der Semesterferien). „Die heimischen Geschäfte waren immer und bleiben auch weiterhin sicher, der Handel ist ein Safespot. Die wissenschaftliche Evidenz ist mittlerweile derart eindeutig, dass ein weiteres Aussperren von 25% der Bevölkerung aus dem Non-Food-Handel nicht mehr argumentierbar ist. Zuletzt haben auch die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg die 2G-Regelung im Einzelhandel aufgehoben“, so der Handelsverband, der laut eigenen Angaben laufend Gespräche mit der Bundesregierung und den Landeshauptleuten führt. „Wir freuen uns, dass hier immer mehr Verständnis gezeigt wird“, so HV GF Rainer Will.

„Der Handel muss endlich wieder für alle Menschen da sein dürfen. Aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauern, des losen Kundenkontaktes, der FFP2-Maskenpflicht und der bestehenden Hygienemaßnahmen ist ein sicheres Shoppen für Alle im Land möglich. Die 2G Regel spaltet unsere Gesellschaft, daher muss sie im Handel bis spätestens 4. Februar enden. Dafür setzen wir uns mit aller Kraft ein“, stellt Rainer Will klar.

Personalengpässe spitzen sich zu. Gesundheitsminister & GECKO gefordert

Wie der Verband weiter informiert, spitzen sich – weitgehend unbemerkt von der medialen Öffentlichkeit – die Personalengpässe in der heimischen Wirtschaft weiter zu. „Rund eine halbe Million Österreicher sind zurzeit aufgrund der Omikron-Welle in Quarantäne. Vielen Unternehmen geht langsam das Personal aus. Gerade kleine Betriebe haben oft nicht die Möglichkeit einer flexiblen Personalplanung, viele stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand“, so Will.

Die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen freizutesten helfe zwar. „Aber gerade bei dezentralen, filialisierten Unternehmen wird es immer schwieriger, täglich alle Standorte offen halten zu können. GECKO und das Gesundheitsministerium sind daher dringend gefordert, bei den Isolations- und Quarantänebestimmungen von Verdachtspersonen im Sinne der Aufrechterhaltung des Wirtschaftsbetriebes nachzubessern, sofern dies virologisch auch vertretbar ist“, so Will abschließend.

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