Freitag, 9. Dezember 2022
Nebst Online auch ein Store für Großgeräte geplant

D2C bei Trisa of Switzerland

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 19.04.2022 | |  Branche
Heribert Liendl, Country Manager AT/DE bei Trisa of Switzerland. Heribert Liendl, Country Manager AT/DE bei Trisa of Switzerland. Die Kleingerätemarke Trisa of Switzerland hat bereits im Jahr 2016 damit begonnen, Produkte online direkt an Endkunden zu verkaufen. Auch Country Manager Heribert Liendl ist der Meinung, dass dieser Vertriebsweg nicht in Konkurrenz zum traditionellen Handel steht. Dieser könnte viel mehr profitieren von der Trisa „Online-Präsenz mit Warenkorb“.

Seit 2016 gibt es die Trisa of Switzerland „Online-Präsenz mit Warenkorb“, wie das Unternehmen seinen Webshop bezeichnet. Einer der Gründe für den eigenen Onlineshop, sei die Präsentationsmöglichkeit ALLER Produkte aus dem Trisa-Sortiment – „auch jener Produkte, für die sich die Händler in ihrem Sortiment nicht entscheiden“, erklärt Country Manager AT/DE Heribert Liendl im Gespräch mit E&W. In Konkurrenz zum Handel stehe Trisa mit seiner Online-Präsenz nicht – „im Gegenteil! Die Händler können diese Plattform nutzen, um Bilder und Datenblätter zur eigenen Verwendung zu holen; sie können die Präsenz nutzen, um ihren Kunden Produkte zu zeigen, die sie noch nicht in ihrer Ausstellung zeigen“, sagt Liendl.

B2B bzw die Zusammenarbeit mit dem Handel bleibe allerdings im Fokus, bzw. bleibe „das Geschäftsmodell Nr.1“ für Trisa, wie Liendl betont. „D2C ist für uns ein ‚nice to have‘ und wird aktuell nicht forciert.

Auf die Frage, ob in Zukunft von Trisa auch stationäre Läden geplant sind, sagt Liendl überraschenderweise: „Tatsächlich gibt es die Überlegung für Großgeräte. Es wird einen Showroom für alle Händler geben, wo wir den Ort noch beraten werden sowie den Verkauf direkt an Konsumenten.“

Heribert Liendl glaubt übrigens nicht, dass Konsumenten in Zukunft verstärkt direkt bei den Herstellern einkaufen werden – „sofern der Händler von der Industrie preislich die gleiche Chance erhält!“ Dass der Fachhandel nicht erfreut ist über den zunehmenden Direktvertrieb in unserer Branche, kann Liendl natürlich nachvollziehen. Das sei absolut verständlich. Um so stärker müsse der Fachhandel mit der persönlichen Marke sowie mit persönlichem Service punkten.

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