Samstag, 21. Mai 2022
Bitkom-Erhebung

50 Jahre Spielekonsole

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 10.05.2022 | |  
Vor 50 Jahren kam sie auf den Markt: die erste Spielekonsole. Eigentlich waren es zwei, denn kurz nach Ralph Baers „Magnavox Odyssey“ kam Atari im selben Jahr mit dem Videotennis-Spiel „Pong“ heraus. Wie auch immer: Heute sind Spielekonsolen fester Bestandteil der Gaming-Welt.

Spielekonsolen sind fester Bestandteil der heutigen Gaming-Welt – ob PlayStation, Xbox oder Switch. Bereits die Hälfte derjenigen, die zumindest hin und wieder Computer- und Videospiele spielen, nutzt dazu eine stationäre Konsole (52%), jede und jeder Fünfte (22%) spielt auf mobilen Konsolen und fast 4 von 10 Gamern (38%) spielen auf hybriden Konsolen, die sowohl stationär als auch mobil verwendet werden können. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der mehr als 1.200 Deutsche befragt wurden. „Spielekonsolen sind in deutschen Haushalten keine Seltenheit. Eine große Auswahl an Spielen sowie eine breite Palette an Zubehör wie bewegungsgesteuerte Controller, Fitness-Gadgets oder VR-Brillen tragen zu einem abwechslungsreichen Spieleerlebnis bei“, erklärt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Experte für Consumer Technology. „Zudem sind moderne Konsolen wahre Multifunktionsgeräte und werden längst nicht mehr nur zum Spielen genutzt. Viele streamen darüber Filme, Serien und Musik oder integrieren sie ins Sportprogramm.“

Magnavox Odyssey gefolgt von Pong

Die Geschichte der Spielekonsole geht 50 Jahre zurück. Im Jahr 1972 kommt die erste Spielekonsole namens „Magnavox Odyssey“ für den Heimbedarf auf den Markt. Ihr Entwickler ist der deutschamerikanische Fachmann der Fernsehtechnik Ralph Bear. Im selben Jahr bringt der Spielehersteller Atari das Spiel „Pong“ für Spielhallen-Automaten heraus. Zwei Jahre später kommt der heutige Spieleklassiker unter dem Namen „Home Pong“ als Konsole in die heimischen Wohnzimmer. In den Jahren darauf entwickeln sich Videospiele rasant weiter. Mit der aufkommenden Verbreitung von PCs im Privatbereich kam es 1983 jedoch zum sogenannten „Videospiel-Crash“, wie Bitkom berichtet. „Computerspiele verdrängen die Konsolen fast vollkommen vom Markt. Mit dem Release der NES Mitte der 1980er Jahre und dem Kultspiel Super Mario Bros. gelingt Nintendo jedoch das Konsolen-Comeback in der Spielewelt. Mit dem Erscheinen des Game Boy wird das Spielen 1989 mobil.“

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