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Samstag, 15. Juni 2024
Mehr Tempo gefordert

PV Austria: Tirol ist Schlusslicht bei PV-Ausbau

Photovoltaik Energiezukunft | Julia Jamy | 26.04.2023 | | 2  
(© Pixabay) Anfang April diesen Jahres hat die Tiroler Landesregierung ein PV-Paket beschlossen, das eine Erleichterung für Genehmigungen von kleineren PV-Anlagen im privaten Bereich vorsieht. Allerdings ist der Aufholbedarf gegenüber den anderen Bundesländern beträchtlich, weshalb der Bundesverband Photovoltaic Austria mehr Tempo fordert.

Die Tiroler Landesregierung  hat ein PV-Paket beschlossen, das zwar eine Erleichterung für Genehmigungen von kleineren PV-Anlagen im privaten Bereich vorsieht, jedoch insgesamt meilenweit hinter den Bemühungen der anderen Bundesländer bleibt, kritisiert der Bundesverband. In Kombination mit den monatelangen Genehmigungsverfahren bei der Tinetz, dem größten Netzbetreiber Tirols, bleibe Tirol somit weiterhin Schlusslicht in Sachen Photovoltaik.

Thomas Becker, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Photovoltaic Austria, hat daher zu dem Thema vor kurzem in der Sendung ‚Tirol Heute‘ Stellung genommen und fordert von der Tiroler Politik und der TIWAG künftig mehr Engagement: „Photovoltaik ist ein klar reglementiertes und genormtes Gewerk. Das Genehmigungsverfahren könnte man hier sehr liberalisieren, weil die Fachfirmen müssen sich sowieso an die Regeln halten und deswegen ist es für uns unverständlich, warum da der Wille fehlt zu den anderen Bundesländern aufzuschließen.“

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Kommentare (2)

  1. ich gebe Thomas recht, die Tiwag und ihre verbündeten Tinetz, Landesregierung haben nur ein Ziel ihr Großkraftwerke genehmigt zu bekommen und die Abhängigkeit der Bevölkerung möglichst hoch zu halten. Und alle Hürden die eingabut werden können sind hier recht.

  2. In Tirol hat das Ausbremsen des PV-Ausbaus seit vielen Jahren Tradition. Überregulierung in den Bauvorschriften zuletzt monatelange Antwortfristen bei Netzzugangsanfragen (die ja für Kleinanlagen auch gesetzlich und Österreich weit gereglet wären) Tabuisierung von Freiflächenanlagen, die Liste wäre noch deutlich zu verlängern.
    Einerseits tun Landesenergieversorger TIWAG und Politik so, als ob eine Beteiligung an der Energieversorgung nicht gefragt wäre, ja nicht einmal erwünscht! Andererseits werden dann die hohen Zukaufsmengen aus dem Ausland (rund ein Drittel des Jahresverbrauchs) als Argument verwendet, um die Konsument*innenpreise und z. B. auch die für die Gemeinden stark zu erhöhen. – Wie man es halt gerade braucht …
    Dass für viele an der Errichtung einer PV-Anlage Interessente eine Förder-Einreichung beim ersten diesjährigen Fördercall im März schlicht wegen des Fehlens einer Zählpunktnummer nicht möglich war, stört offenbar keinen der Verantwortlichen. Den wirtschaftlichen Schaden haben ja andere…

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