Dienstag, 26. Mai 2020
Razzia im Verteilzentrum Großebersdorf

Amazon nimmt Stellung

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 25.02.2020 | |  
Amazon nahm Stellung zu den Ereignissen Mitte Februar im Verteilzentrum Großebersdorf. (Bild: Amazon) Amazon nahm Stellung zu den Ereignissen Mitte Februar im Verteilzentrum Großebersdorf. (Bild: Amazon) Letzte Woche wurde bekannt, dass im Amazon Verteilzentrum Großebersdorf eine Razzia stattfand. Der Verdacht der Behörden lautete auf gewerbsmäßige Schwarzarbeit. Nun bezog Amazon offiziell Stellung zu dem Vorfall.

Mitte Februar kam es im Amazon Verteilzentrum Großebersdorf zu einer Ermittlung der Finanzpolizei im Zusammenhang mit Lieferpartnern von Amazon (elektro.at berichtete). Dies hatte klarerweise eine breite mediale Berichterstattung zur Folge, was den Onlineriesen nun dazu veranlasste offiziell ein paar Worte zu sagen:

Amazon hält folgendes fest: „Uns liegen keine Hinweise vor, dass sich die Vorwürfe gegen Amazon richten. Wir nehmen die Verdachtslage ernst und kooperieren eng mit den Behörden, um eine rasche und umfassende Aufklärung zu unterstützen. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir uns erst nach Vorliegen eines offiziellen Ermittlungsberichts im Detail zur Sachlage äußern können.

Zum jetzigen Zeitpunkt halten wir fest, dass viele der öffentlichen Spekulationen der letzten Tage nicht der Realität unserer Geschäftsgebaren in Österreich entsprechen. Wir bieten lokalen Lieferpartnern die Möglichkeit mit Amazon zu wachsen. Wie in allen Geschäftsbeziehungen, gibt es auch für unsere Partner klare Regeln, die im Verhaltenskodex für Amazon Lieferanten festgehalten sind. Darüber hinaus prüfen wir regelmäßig, ob unsere Partner die geltenden Gesetze einhalten. Falls wir Verstöße feststellen ergreifen wir entsprechende Maßnahmen.“

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