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Freitag, 23. Februar 2024
„Historisch hohe Preisveränderungen“, Preisentwicklung bei Haushaltsgeräten besonders auffallend

Geizhals.at Preisanalyse 2024

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 31.01.2024 | |  Unter der Lupe
Die Inflationsrate in Österreich lag 2023 mit 7,8% weit über dem EU-Schnitt und nur 0,8 Prozentpunkte unter der Rekordteuerung im Jahr 2022. Geizhals.at hat sich angesehen, bei welchen Produkten die Preise im vergangenen Jahr besonders stark stiegen und wo Waren gegen den allgemeinen Trend sogar günstiger wurden.

Geizhals.at hat als Preisvergleichsplattform natürlich Einblicke in die Preisentwicklung unzähliger Produktbereiche – von Hardware, Unterhaltungselektronik, über Haushaltsgeräte, Drogerie, Baumarkt und vieles mehr. Das Geizhals-Team hat sich nun angesehen, welche Produkte der Teuerung im vergangenen Jahr stark ausgesetzt waren und wo auch zum Teil beachtliche preisliche Gegentrends zu sehen waren.

Wie Geizhals sagt, war die Preisentwicklung bei Haushaltsgeräten besonders auffallend, da diese deutlich teurer wurden:
So wurden Reinigungsroboter im vergangenen Jahr im Durchschnitt um 14,26 Prozent teurer. Waschmaschinen kosteten 2023 durchschnittlich 11,43 Prozent mehr als 2022. Und auch Kühl-Gefrierkombinationen verteuerten sich mit 8,84 Prozent oberhalb der allgemeinen Inflationsrate.

Für Airfryer mussten vergangenes Jahr nur durchschnittlich 4,99 Prozent mehr als 2022 ausgegeben werden. Am preisstabilsten unter den Kleingeräten erwiesen sich Vollautomaten. Sie kosteten 2023 lediglich 0,42 Prozent mehr als im Vorjahr.

Für Powerbanks, also mobile Ladegeräte, mussten vergangenes Jahr durchschnittlich 12,24 Prozent mehr bezahlt werden als 2022.
Zwei stark nachgefragte Produktkategorien blieben 2023 preislich nahezu unverändert, wie Geizhals berichtet: „Smartphones haben sich endlich nach vielen Jahren der Verteuerung mit 1,61 Prozent preislich fast stabilisiert. Fernseher verbilligten sich sogar durchschnittlich um 0,92 Prozent.“

Die Produkte der Kategorie Kopfhörer & Headsets wurden im abgelaufenen Kalenderjahr um 2,28 Prozent billiger. Noch günstiger wurden Tablets, und zwar um durchschnittlich 12,05 Prozent.

SSD-Festplatten verbilligten sich mit 34,07 Prozent um über ein Drittel. Gefolgt von Speicherkarten für Computer, die 22,90 Prozent im Preis nachließen. Grafikkarten wurden um beachtliche 10,28 Prozent günstiger.

Historisch hohe Preisveränderungen

„Wir sehen im Markt nach wie vor historisch hohe Preisveränderungen. Doch das betrifft nicht nur Verteuerungen. Während viele Elektroprodukte preislich stark zulegten, verorten wir zum Beispiel bei Tablets und Computerprodukten zum Teil signifikante Preissenkungen im zweistelligen Prozentbereich. Gerade in Zeiten starker Preisveränderungen lohnt für Konsumenten der Blick auf die Preishistorie, wie wir sie für alle bei uns gelisteten Produkte anbieten“, so Mag. Markus Nigl, Vorstandsvorsitzender von Geizhals.at.

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