Sonntag, 22. September 2019

Smart Home

Hinter „Smart Home“ verbirgt sich ein Konglomerat an Begriffen, unter denen Verschiedenstes verstanden wird. E&W hat sich in der Branche umgehört, wie die aktuelle Lage, die weitere Entwicklung sowie das vorhandene Potenzial eingeschätzt werden. Denn Fakt ist, dass es heute nicht den einen globalen Standard für Smart Home gibt, sondern vielmehr ein Neben- und Miteinander. Fakt ist aber auch, dass die vor Jahren eingesetzte Euphorie ob der neuen Möglichkeiten und die anhaltende Omnipräsenz des Themas bis heute nicht im erhofften Maß in bare Münze umgesetzt werden konnte.

Smart Home und dessen Mehrwert muss für den Kunden erlebbar sein

TFK: „Noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich”

TFK hat zum Thema Smart Home einiges im Programm: Unter der Bezeichnung Z-Wave Selection beispielsweise werden geprüfte Smart Home-Produkte verschiedenster Hersteller gemeinsam vermarktet. TFK ist am Markt mit den Smart Home-Angeboten einiger Hersteller wie devolo, A1, Z-Wave und Gigaset aktiv. Das Interesse seitens der (End-)Kunden sei grundsätzlich groß, die konktete Nachfrage jedoch leider noch nahezu bei null – vor allem die ständige Panikmache zum Thema Sicherheit würde den kompletten Markt hemmen.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
AVM setzt auf DECT-ULE

Offene Funklösungen beleben den Smart-Home-Markt

ULE nutzt den geschützten Frequenzbereich von DECT (1880-1900 MHz), was Datenstaus und Interferenzen vorbeugt. Immer mehr Konsumenten interessieren sich für das Thema Smart Home. Vor allem Funklösungen sind gefragt. Wichtig ist jedoch, dass die Lösungen sicher, benutzerfreundlich und leicht erweiterbar sind. Auch deshalb werden ULE- und DECT-Produkte immer beliebter. Insellösungen sind dagegen kaum noch gefragt.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019| Bilder | |  
Breites Sortiment an Hardware und Skills aus einer Hand

Hama: „Der Zug fährt”

Mit der SIRIUM Produktreihe bietet Hama Hardware für sprachgesteuerte Smart Home Lösungen – und führt natürlich ein breites, laufend erweitertes Sortiment an dazugehörigen Skills. „90% der Hersteller am Markt haben Produkte im Portfolio, die zu Smart Home passen, dh der Zug fährt”, hält Hama Key Account Manager Peter Schatzinger fest. „Allerdings hat selbst der Handel noch nicht die zig Möglichkeiten erkannt, die Smart Home bietet, und daher werden diese auch nicht entsprechend transportiert.”
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Breites Smart Home Produktangebot

Nedis: Markt geht „steil nach oben”

Für die Präsentation am POS bietet Nedis seinen Partnern eine Smart Life Demo Unit. Bei Nedis rechnet man mit einer rasanten Marktentwicklung und neuen technischen Möglichkeiten. Dementsprechend wächst das Sortiment bereits jetzt stetig und man deckt sämtliche Bereiche von Sicherheit über Komfort bis hin zu Energiemanagement ab.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Red Zac Vorstand Alexander Klaus zum Thema Smart Home

„Gibt sehr viel Potenzial auszuschöpfen”

Aus Sicht von Red Zac Vorstand Alexander Klaus bietet Smart Home sehr gute Umsatzchancen für den Fachhandel – sofern da Thema entsprechend präsentiert wird. Aus Sicht von Red Zac kommt es beim Thema Smart Home vor allem auf die – funktionstüchtige! – Präsentation am POS an, idealerweise in Form einer Art „Erlebniswelt”. Um zu eruieren, wohin die Reise geht, brauche man nur auf die Big Player blicken: Amazon, Apple und Google würden bereits vormachen, so Red Zac Vorstand Alexander Klaus.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Breites Angebot für Mitglieder

Expert: Größtes Potenzial bei Nachrüstung

Für Expert-GF Alfred Kapfer geht es in erster Linie darum, das Thema Smart Home am POS erlebbar zu machen. Nach Einschätzung von Expert muss man grundsätzlich unterscheiden, ob es sich um einen Neubau oder um Nachrüstung in bestehenden Gebäuden handelt. Während man bei Neubauten stärker darauf achtet, gleich ein ganzheitliches System (KNX u.Ä.) zu installieren, räumt man dem Bereich Nachrüstung das größte Potenzial ein – v.a. bei Komfort- und Energiesparanwendungen.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Bedeutung von WLAN steigt weiter

Strong: „Kunde braucht einen Trigger”

Mit den neuesten WLAN MESH Home Kits ermöglicht Strong eine volle WLAN-Abdeckung von Räumen bis zu 800 m² bei einer Geschwindigkeit bis zu 1600 Mbit/s. Von der „Connectivity-Seite“ nähert sich Strong dem Thema Smart Home und hat ein umfangreiches Sortiment vom USB WLAN-Adapter über Powerline und Breitband-Router bis hin zu WLAN MESH-Produkten zu bieten. Denn mit der zunehmenden Verbreitung von Smart Home Devices gewinnt die Netzwerkabdeckung an Bedeutung – und selbst wenn keine großen Datenmengen gesendet werden, so müsse doch bis zur letzten Anwendung in Garage, Garten, Einfahrt u.Ä. eine durchgehende Datenverbindung hergestell…
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Smart Home schon seit Jahren ein Fokusthema

ElectronicPartner: „Sind sehr gut aufgestellt”

ElectronicPartner hat für Verkaufs- und Werbeaktivitäten ein eigenes Smart Home Logo. ElectronicPartner-GF Michael Hofer betont, dass man beim Thema Smart Home seit Jahren sehr engagiert ist und die Händler fit machen will – wie jüngst etwa in Form einer österreichweiten Smart Home Workshop-Runde, zu der man rund 300 Teilnehmer begrüßen konnte.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019| Bilder | |  
Internet Router mit inkludiertem Smart Home Hub: Drei Neo als USP

Drei: Einstiegshürden beseitigen

Mit dem Drei Neo Router werden einfacher Zugang und Anwendungen, die Mehrwert bieten, kombiniert. Bei Drei sieht man zwei Dinge als entscheidend: Einerseits muss Smart Home einfach sein – dh ohne sich groß Gedanken über Technologien, Gateways etc. machen zu müssen – und andererseits muss der Mehrwert klar ersichtlich sein. Die entsprechende Lösung des Anbieters heißt Drei Home.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Kompatibilität bei Smart Home schaffen

Übergreifender Ansatz von Magenta Telekom

Die Herausforderung liegt in den individuellen Anforderungen und darin, herauszufinden, welcher Nutzen für den Kunden am größten ist. Je nach persönlichen Vorlieben gibt es bei Magenta Smart Home die Starterpakete „Safety“, „Comfort“ und „Easy“. Bei Magenta Telekom rechnet man mit einer fortschreitenden Digitalisierung des Eigenheims, bei der die vielen unterschiedlichen Lösungen und Anbieter die größte Herausforderung darstellen. Das Ziel ist daher eine standardisierte Lösung, die mit allen Geräten kommuniziert.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Smart Home nach Maß

Modularer Ansatz bei A1

A1 folgt dem Trend, mit kabellosen Technologien Geräte unterschiedlicher Hersteller mit einem Gateway zu vernetzen – und das auf sichere Art und Weise. A1 setzt auf eine sichere Architektur, indem die A1 Smart Home Gadgets nicht direkt mit dem Internet, sondern mit dem A1 Smart Home Gateway verbunden sind. Dadurch ist das A1 Smart Home besonders sicher – denn gerade billige Eigenimportkameras sind über das Internet einfach angreifbar und für Laien schwer zu schützen.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Smart Home-Annäherung von der Telekommunikations-Seite

Gigaset will den Wunsch nach mehr wecken

Mt seinem Alarmsystem erlaubt Gigaset Endkunden den schnellen Einstieg in die Smart Home-Welt auf der Basis von DECT ULE. Der DECT-Spezialist hat mit seinen elements-Produkten ein eigenes System aufgebaut, das er nun im EFH forciert. Dazu hat Gigaset drei Pakete geschnürt, mit denen Endkunden der Einstieg in die Smart Home-Welt erleichtert und gleichzeitig die Basis für spätere Erweiterungen gelegt werden soll.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Smart Home-Ansatz von Electrolux Austria/AEG

„Bedienkomfort und Interesse an neuen Technologien im Vordergrund“

Für Martin Bekerle, Marketing- & PR-Leiter von Electrolux Austria/AEG, stehen bei Smart Home „Bedienkomfort und das Interesse an neuen Technologien im Vordergrund”, während das Thema Energieeffizienz nur eine untergeordnete Rolle spielt. Martin Bekerle, Marketing- & PR-Leiter von Electrolux Austria/AEG, bezweifelt, dass es Sinn macht, sämtliche Geräte „smart” zu machen – zumal sich hier die Frage nach der Definition des Begriffs stellt. Der Hersteller konzentriert sich bei seinen Smart Home-Lösungen vor allem auf Nutzen und Komfortgewinn.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Lösungen von Smartfrog bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Smarte Überwachungskameras: Schutz für Heim, Habseligkeiten und Haustiere

Smartfrog bietet eine einfache und günstige Komplettlösung für die Heimüberwachung – inklusive App, IP-Kamera und Video-Cloudspeicher. Mit intelligenter Technik kann man Einbrechern das Leben schwer machen, während sich der Alltag für den Besitzer erleichtern lässt. Internetkameras ermöglichen es nicht nur, jederzeit alles im Blick zu haben, sondern liefern durch clevere Mehr-Ausstattung auch wichtige Zusatzinfos.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019| Bilder | |  
Sortiment zusehends vernetzbar

Miele: „Kompatibilität ist wichtig!“

Miele Österreich GF Sandra Kolleth zu Smart Home: „Wir positionieren uns ganzheitlich, mit einem besonderen Fokus auf den Kundennutzen, und damit stehen für uns Komfort und Sicherheit im Vordergrund.“ Miele möchte beim Thema Smart Home für möglichst viele Standards offen sein, um so die Kundenwünsche erfüllen zu können. Schon heute bietet der Hersteller bei seinen Geräten zahlreiche smarte Funktionen und den Händlern
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Die Zukunft heißt Offenheit

Somfy: „Sprachsteuerung hat gesamtem Markt gut getan”

Somfy hat über die Jahre viel Erfahrung im Bereich Smart Home und Vernetzung gesammelt und ist am Markt mit der offenen Lösung TaHoma aktiv. Bei Somfy ortet man in den letzten Jahren zwei wesentliche Entwicklungen: Erstens, dass die überbordenden Wachstumsprognosen nicht eingetreten sind, und zweitens, dass immer mehr Anbieter den Markt bedienen. Daher habe das Thema Sprachsteuerung dem gesamten Markt gut getan, weil es die Entwicklung beschleunigt. Als problematisch erachtet man die vielen nebeneinander bestehenden Systeme, die noch dazu zT proprietär sind.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Zwischen Zurückhaltung und Walter Kreisel's Ansatz des „intelligenten Verschwendens”

Der Energieaspekt im Smart Home

2014 war Walter Kreisel noch mittendrin in dem, was er heute „Sekundärautomation” bei Smart Home nennt (und zierte als Vorreiter in diesem Bereich das Cover der damaligen E&W Oktoberausgabe). Heute konzentriert sich der Freistädter auf „Primärautomation” und damit sämtliche Aspekte rund um Energiebereitstellung bzw -nutzung im Haushalt. Betont zurückhaltend gibt man sich auf der „Energie-Seite” bei Smart Home – Lieferanten wie Suntastic.Solar oder Energy3000 solar sehen sich noch nicht wirklich im Thema angekommen. Ganz anders Smart Home-Pionier Walter Kreisel: Der hat die ganzen „Spielereien” hinter sich gelassen und konzentriert sich auf das Wesentliche – Smart Energy & Smart Mobility.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
Innovativer Powerline-Ansatz

devolo: Netzwerk aus dem Zählerkasten

Der devolo dLAN pro 1200 DINrail Powerline Hutschienenadapter macht die Stromleitungen zum High-Speed-Netzwerkkabel – zentral vom Sicherungskasten aus. Das Internetsignal im Sicherungskasten und die vorhandenen Stromleitungen als leistungsstarke Netzwerkkabel – diesen interessanten Ansatz verfolgt devolo mit dem dLAN 1200 DINrail Modul.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019 | |  
DECT als Alternative zu WLAN

Smarte Türklingeln nutzen die TK-Anlage

Anstelle von WLAN kann auch DECT-Funk für smarte Türklingeln genutzt werden. Die Nachfrage nach smarten Türsprechstellen steigt. Viele Hersteller bieten mittlerweile WLAN-basierte Türsprechstellen an, die per Funk und App die Türklingel mit dem Smartphone verbinden. Was Kunden jedoch oftmals nicht bedenken: WLAN-Funk ist nicht besonders zuverlässig. Die bessere Alternative sind Türsprechanlagen, die sich mit der Telefonanlage verbinden lassen. So kommt es zu keinen Ausfällen – und mehr Funktionen gibt es ebenfalls.
Die Branche |Wolfgang Schalko | 25.06.2019| Bilder | |